Wie man ganz einfach Erfolg produziert

...und warum doch so wenige Erfolg haben...

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Erfolg Bergspitze

Ich schreibe noch einmal einen Beitrag über Erfolg, weil es so fundamental wichtig ist, das zu verstehen und zu verinnerlichen. Was ist Erfolg? Das Wort beinhaltet bereits die Antwort. Erfolg ist, wenn etwas erfolgt. Also danach anders ist, als vorher. Wann „danach“? NACH dem TUN. Erfolg ist etwas TUN, das zum Erfolg führt. TUN wir nichts, führt das auch zu keinem Erfolg – bzw. zu einem anderen.

Wenn Du die ganze Zeit nur auf der Couch sitzt, Dich vor den Fernseher oder Deine Spielekonsole setzt, Fast Food in Dich reinstopfst, keinen Sport machst, keine Freundschaften pflegst und nur rumjammerst, dass das Leben so ungerecht ist – dann ist das was erfolgt, ein DU, das immer dicker, fauler und unzufriedener wird.

Eigentlich ganz einfach oder?

Ich glaube nicht, dass die typische Vorstellung eines Couch Potato der typische Leser meines Blogs ist. Also eher der Durchschnittsmensch, der mitten im Leben steht. Familie, Haus und Hund zu versorgen hat und es sich nicht leisten kann, mal so den Job an den Nagel zu hängen und etwas anderes zu machen. Und jetzt frage ich Dich: „Warum nicht?“. Wer zwingt Dich das so weiter zu machen, was Du tust? Nur DU! Es gibt immer Wege aus etwas heraus. Der Drang muss nur groß genug sein! Ich habe es selbst erlebt – mehrmals! Es gibt Menschen die sich scheiden lassen, weil sie unzufrieden sind und es gibt Menschen die ihren Beruf ändern, weil ihnen der erlernte auf den Senkel geht. Es ist schwer – ja – aber nicht unmöglich! 2 Wörter ändern ALLES: „Ich will“.

Was ist Erfolg? Wer ist erfolgreicher? Mutter Theresa, die am Ende ihres Lebens NICHTS besaß. Oder Bill Gates, der in seinem Leben über 70 Miliarden Dollar angehäuft hat? Erfolg ist, was DU als Erfolg definierst. Und wenn Du mit Deinem jetzigen Leben zufrieden bist, dann ist das auch in Ordnung! Dann wärst Du aber vermutlich nicht hier.

Die meisten trauen sich nicht (mehr) zu träumen, sich Ziele zu setzen, nach den Sternen zu greifen. Zu oft sind wir enttäuscht worden – vom Leben. Und warum sollen wir nicht trotzdem weiter machen? Wir sind da, um dieses Leben zu leben, und nicht um vor uns hinzuvegetieren.

Kinder haben noch Träume – jeden Tag einen anderen. Sie stehen morgens auf und fragen Dich „Mama (oder Papa) – wann ist mein Geburtstag? (an dem ich meine Träume geschenkt bekomme?)“. Und das machen sie unermüdlich, als wenn es nichts Wichtigeres im Leben gibt. Warum haben wir das verlernt? Warum stehen wir nicht morgens auf und denken an unser Traumleben und freuen uns jeden Tag darauf, bis er Wirklichkeit geworden ist? Weil wir es verlernt haben daran zu glauben.

Erfolg hat viele Gesichter. Auch einfach nur eine Familie zu haben, kann Erfolg sein. Ein Instrument lernen ist Erfolg. Wenn ich mir vornehme auf einen Berg zu klettern und stehe irgendwann am Gipfelkreuz – dann ist das ERFOLG!

Und was habe ich getan? Ganz einfache und banale Schritte.

  • Ich habe mir ein Ziel ausgedacht
  • Ich habe mir die Fähigkeiten angeeignet, die ich brauche (oder das passende Equipment zurechtgelegt)
  • Ich habe mir einen Weg gesucht, der mich zum Ziel führt
  • Ich habe mich ins Auto gesetzt, bin zum Berg gefahren und dann hochgeklettert

So wird dein Leben zur Erfolgsgeschichte // Detlef Soost

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Wie man erfolgreich Produkte aufspürt

Ich habe mir einmal eingebildet Sandalen zu kaufen. Nicht irgendwelche – sie sollten eine Schlaufe hinten haben (weil ich sie sonst immer verliere, ich kann ohne Fersenschlaufe einfach nicht gut damit umgehen) und 2 Schlaufen vorne. Und sie sollten nicht teuer sein. Ich denke teuer geht bei Sandalen bei 40 Euro aufwärts los? Also bin ich in ein Schuhgeschäft und habe danach gesucht. Fehlanzeige – gab es nicht – bzw. nur ab 80 Euro aufwärts, oder nur Flipflops, aber die wollte ich nicht. Also bin ich wieder gegangen und ins nächste Schuhgeschäft. Wieder ohne Erfolg. Und so weiter. Ich hätte aufgeben können und Flipflops kaufen können oder die teure Markenvariante. Mit der Erkenntnis, die Schuhe die ich will, gibt es nicht. Habe ich aber nicht gemacht. Ich habe die Suche vorerst abgebrochen und abgewartet. Irgendwann war ich auf einem großen Flohmarkt und da hatte ein Händler genau die Sandalen wie ich sie mir vorgestellt hatte – für 19,95 Euro. Es gab sie also doch und weil ich wusste was ich will, habe ich sie auch erkennen können.

OK – ich verstehe Dich. Du denkst bei Erfolg an Bill Gates und dass man das nicht so einfach reproduzieren kann. Warum verdammt nochmal nicht? Wenn Dir das eine Nummer zu groß ist, dann fang mit etwas Kleinerem an. Es muss ja nicht gleich die Reise zum Mars sein. Flieg erst mal zum Mond.

Nur weil es den Weltmeister im Fahrradfahren gibt, heißt das nicht, daß Du deshalb nicht Fahrradfahren lernen kannst. Vielleicht wirst Du nie Weltmeister, aber Du kannst der beste in Deiner Stadt werden und manchmal baut eines auf das andere auf und es kommt mehr Erfolg, als Du dachtest. Nur weil etwas andere bereits machen, muß das nicht bedeuten, daß Du es nicht auch machen kannst. Du mußt auch nicht der Beste werden. Sei einfach Du und mache es so gut wie DU es kannst. Mach Dinge anders als andere und schon hast Du ein Alleinstellungsmerkmal geschaffen. Wie sonst könnten McDonalds und Burgerking in derselben Mall nebeneinander existieren und beide machen Geschäft? Es funktioniert einfach!

Wichtig dabei ist, Dein Ziel GENAU zu definieren. Nicht „Ich will auf einen Berg“ – weil dann landest Du auf „irgendeinem“, vielleicht auf einem zu kleinen und fragst Dich dann was das nun soll.

Das funktioniert in allen Lebensbereichen. Egal ob Beruf, Nächsten Partnerschaft, Gesundheit, Einkaufen oder Geld. Du überlegst erst, was Du möchtest (so genaue Definition wie geht bitte!). Dann schaust Du, was Du dafür brauchst, was Dir evtl. fehlt, und eignest es Dir an. Dann suchst Du nach einem Weg, das Ziel umzusetzen und TUST das was dafür nötig ist.

Wie man eine erfolgreiche Partnerschaft findet

Du möchtest Deine Traumfrau haben. Du definierst Aussehen, Größe, Lifestyle, Charaktereigenschaften usw. Dann mußt Du Dich selbst reflektieren, ob Du zu der Erwartung passt und wenn nicht, mußt Du der werden, der passend ist. Kann sein, daß Du Deinen Kleidungsstil ändern mußt. Kann sein, daß Du Schüchtern bist und ein „Wie werde ich sicherer bei Frauen“ Coaching machen mußt. Oder oder oder. Wenn Du Deine Hausaufgaben gemacht hast, kannst Du los legen und genau die Freuen ansprechen, die Dich optisch ansprechen. Dann findest Du heraus ob Charaktereigenschaften und Lifestyle zu Deiner Vorgabe passen. Paßt es – BINGO – Ziel erreicht. Paßt es nicht – auf zur Nächsten.

Den Traumberuf kann man ebenfalls erfolgreich anvisieren

Hast Du den Job, mit dem Du glücklich bist oder nicht? Wenn ja ist alles gut. Wenn nein, mußt Du etwas TUN und ändern. Du kannst Fortbildungen machen, Seminare besuchen, Abendschule machen, Dich dafür interessieren, wie man sich selbständig machen kann etc. Ziel definieren, Werkzeuge lernen, umsetzen – immer wieder dasselbe!

Wenn Du reich werden möchtest, definiere zuerst Dein Ziel

(oder Etappenziel) beschäftige Dich mit den Themen „Was bedeutet reich sein? Wo bekommst Du mehr Geld her, wie kannst Du so viel wie möglich davon behalten und gewinnbringend investieren“. Du wirst Dein Wissen über Deinen Werkzeugkasten aufbauen und ausbauen. Dich mit Börse, Immobilien usw. beschäftigen. Bücher lesen, Vorträge besuchen. Alles, was Dich in diesem Thema vorwärtsbringt. Und dann umsetzen. Dir die erste Immobilie kaufen, Aktien, Beteiligungen. Zweite Immobilie oder die 20ste Aktie. Und dann wirst Du Deinen Weg gehen.

Warum nur 5% der Menscheit den Erfolg haben, den 95% sich wünschen

Weil 95% sich nicht trauen ein Ziel in letzter Konsequenz zu definieren und es umzusetzen. Und weil wir „Steinzeitprogramme“ in uns haben, die wir überlisten müssen. Das soll keine Ausrede sein, etwas nicht anzufangen! Zudem überschätzen die meisten, daß man nicht mit jedem Projekt und jedem Versuch Erfolg produziert. Der Friedhof der Gescheiterten ist riesig. Wichtig ist, daß man das eingegangene Risiko begrenzt und sich mit seinem Vorhaben nie auf Lebenszeit verschuldet, daß man nicht mehr auf die Füße kommt. Nie mehr Risiko eingehen, als man mit einem normalen Job in 3-4 Jahren wieder abbezahlen könnte!

Um erfolgreich zu werden muß man einerseits ein wenig das Richtige lernen – viel wichtiger ist es falsch gelerntes zu VERLERNEN und das ist weitaus schwieriger. Denn es beinhaltet, daß wir unser Denkmuster von grund auf“umprogrammieren“ müssen. Wer hat schon einmal versucht sich in irgendeinem Lebensbereich zu ändern? Und? Geschafft? Alleine Rauchen aufzuhören erscheint für die meisten als unüberwindbare Barriere. Ich habe selbst von meinem 16. bis zum 48. Lebensjahr geraucht. Irgendwann war die Erkenntnis, daß Rauchen meinen Lebenszielen im Weg steht größer als der Drang zu Rauchen. Ich habe am 15.12.20015 meine letzte Zigarette geraucht. Die erste Woche war hart. Dann begann der Drang zu Rauchen zu verblassen. Das Ziel gesund in die Zukunft zu gehen und meinen Erfolg gesund genießen zu können war stärker. Es war ein ZIEL und dieses Ziel ist unumstößlich!

Wie hartnäckig unsere „Programmierung“ sein kann, zeigt die Geschichte

Als Galileo behauptet hatte, die Erde sei nicht der Mittelpunkt der Welt, sondern kreise um die Sonne, wurde er ins Gefängnis gesteckt, mit der Aufforderung die Behauptung zu revidieren. Es paßte damals einfach nicht in’s vorherrschende Weltbild. Die mächtigen der Welt hätten sich „umprogrammieren“ müssen – schlimmer – sie hätten sich einen Fehler eingestehen müssen und das geht ja gar nicht. Du siehst – es sind immer menschliche Eigenschaften, die die Welt gefangen oder verändert haben. NIEMALS Sachliche.

Wie bekommt man es hin, sich „umzuprogrammieren“?

Indem man sein Gehirn mit anderen Informationen füttert. Und das nicht nur mal nebenbei für ein paar Minuten, sondern täglich über Monate und Jahre hinweg. Irgendwann „überschreiben“ die neuen Informationen die alten – geschafft.

Eines der besten Bücher, die ich für die Erkenntnisbildung kenne, ist dieses hier: „Die Kunst des klaren Denkens – 52 Denkfehler die Sie besser anderen überlassen“.

Die Kunst des klaren Denkens: 52 Denkfehler, die Sie besser anderen überlassen
  • Rolf Dobelli
  • Herausgeber: dtv Verlagsgesellschaft
  • Taschenbuch: 256 Seiten

Letzte Aktualisierung am 20.11.2018 um 14:58 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Um unsere Welt zu verstehen müssen wir nicht im Außen suchen, sondern in uns selbst. Verstehst Du Dich selbst, verstehst Du auch die Welt um Dich herum. Denn die Welt ist nichts anderes als der Spiegel der menschlichen Bedürfnisse. Alles was wir sehen (ausser die Natur) wurde von Menschen erdacht und erschaffen.

Warum uns das Jäger & Sammlergehirn immer wieder ausbremst

Vor 50.000 Jahren war es eine gute Idee, sich in eine Gruppe einzugliedern und nicht anderer Meinung zu sein wie alle anderen. Wenn Deine Freunde plötzlich alle loslaufen, tust Du gut daran, dasselbe zu tun. Sonst bist Du vermutlich der Einzige, der auf der Speisekarte des Säbelzahntiger steht. Reflektieren kannst Du später. Wer anderer Meinung ist, als der Gruppenführer oder die Masse wird aus der Gemeinschaft ausgeschlossen und das war damals tödlich.

Auch Dinge anhäufen, machte keinen Sinn. Lebensmittel verderben und Nicht-Lebensmittel hätte man bei einem damals oft vorgekommenen Umzug mitschleppen müssen. Zu viel Kraftaufwand, als manche Dinge neu zu machen. Es machte auch keinen Sinn auf etwas zu verzichten um später mehr davon zu bekommen. Evolutionär gibt es kein Lebewesen auf unserem Planeten, das auf eine Belohnung verzichtet, um später mehr Belohnung zu bekommen. Man kann Tiere trainieren, wie man will – sie werden nicht auf Futter verzichten um am nächsten Tag doppelt so viel zu bekommen.

Genau dasselbe Muster leben wir heute auch noch. Wenn alle eine X-Box haben, wollen wir auch eine – nur um in der Gruppe Anerkennung zu finden. Wenn der Nachbar eine neue Küche kauft, wollen wir auch eine, um mithalten zu können. Das Gehalt wird jeden Monat ausgegeben – gleich haben wollen ist die Devise – verzichten um später mehr zu bekommen, macht keinen Sinn (und man könnte es ja bis dahin verlieren).

DOCH – heute macht das Sinn – nur versteht unser Gehirn das nicht. Wir haben im Vergleich zu allen anderen Lebewesen einen phantastischen Vorteil. Wir können einen Teil unserer „Beute“ oder „unserer Energie“ in etwas unverderbliches tauschen, konservieren und in die Zukunft mitnehmen. Mehr noch, wir können das mitgenommene mehr werden lassen, später verbrauchen oder nur von dem Teil unser Leben bestreiten, der kontinuierlich mehr wird.

Was kann man dagegen tun? Es sich bewusst machen und am besten jeden Tag. Unser Gehirn ist eine Verknüpfungsmaschine. Wenn es jeden Tag die Verknüpfung „Verzichten, dann hast Du später mehr“ bekommt, dann glauben wir es auch irgendwann.

Wir hängen zu sehr an der Vergangenheit

Wer kennt das nicht? Da staubt etwas seit Jahren im Keller vor sich hin. Brauchen tut man es augenscheinlich nicht. Aber trennen können wir uns auch nicht davon. Man hat bereits 200 von 300 Seiten in einem Buch gelesen – eigentlich ist es nicht sonderlich interessant – aber man hat jetzt schon so viel gelesen… „Jetzt sind wir schon so weit gefahren“. „Jetzt habe ich schon 2 Jahre in diese Ausbildung gesteckt“. „Jetzt habe ich schon so viel mit dieser Aktie verloren (dann kann ich sie auch behalten und warten bis sie wieder steigt)“. „Jetzt bin ich schon seit 30 Jahren mit meinem Partner verheiratet – jetzt noch mal von vorne anfangen?“. Wenn sich 2 Menschen kennenlernen, verliebt sich derjenige mehr, der mehr investiert (Zeit, Aufmerksamkeit, etc.). Wir möchten, daß sich eine Investition „auszahlt“. Dabei ist es vollkommen egal – einzig und alleine das JETZT und die Zukunft sind wichtig. Ist eine Aktie z.B. um 50% gesunken, solltest Du sie nicht behalten, um den Verlust irgendwann wieder reinzuholen. Sondern einzig und alleine wegen der zukünftigen Geschäftsaussichten. Wenn die Geschäftsaussichten miserabel geworden sind, dann wirf das Ding über Bord! Eine andere Investition wird den Verlust besser abfedern.

Unser Gehirn tut genau das, was es gelernt hat

Warum leben wir in der westlichen Welt wie wir leben?
Warum leben Menschen in Asien anders?
Warum bauen wir nicht auch vergoldete Spitztürmchen auf unsere Häuser oder laufen mit runden Strohhüten herum?
Warum schaffen es die Chinesen nicht unsere westlichen Qualitätsanforderungen einzuhalten?
Weil jeder anderes gelernt hat. In seiner Kultur, über die Eltern, die Umgebung, die Religion.
Wenn alle Müll auf die Straße werfen, wirst Du es auch machen.
Wenn alle Geld in Aktien stecken, wirst Du es auch machen.
Wenn alle sagen „Geld ist Werk des Teufels und welches zu haben eine Todsünde“ – dann wirst Du gut dran tun Dich gemeinnützig zu betätigen, all Dein Geld zu spenden und nie wohlhabend oder reich zu werden. Subtile Technik von Sekten sich zu finanzieren.

In USA ist Silikon Valley Brutstätte von neuen innovativen Geschäftsideen

Warum genau dort? Weil dort Menschen anders denken, fühlen, handeln. Es ist ansteckend, man wird eingesaugt in die Welt der MACHER und man möchte selbst auch „etwas machen“. Mitmachen in der Gruppe = Gruppendynamik & Gruppenzwang. Wenn Du erfolgreich werden möchtest, pflege Kontakte mit erfolgreichen Menschen und nicht mit X-Box Stubenhockern, die nur im Sinn haben ihre Lebenszeit zu verzocken.

Warum ein gefaltetes Blatt Papier unser Denken überfordert

Ein Blatt Papier ist ein Zehntelmillimeter dünn und wird 50x gefaltet.
Wie dick wird es danach sein?
Was wäre Dir lieber?
1. 30 Tage lang jeden Tag 1000 Euro
2. 30 Tage lang beginnend mit 1 Cent jeden Tag die doppelte Menge
Das Blatt Papier wäre nach 50 Faltungen 100 Millionen Km dick. Das ist ungefähr die Entfernung von der Erde zur Sonne.
Mit dem Geld verhält es sich genauso.
Bei Option 1 hättest Du nach 30 Tagen 30.000 Euro.
Bei Option 2 wären es über 5 Millionen.

Frag niemals Deinen Frisör, ob Du einen Haarschnitt brauchst

Charlie Munger (die Rechte Hand von Warren Buffet) besuchte ein Geschäft für Fischereizubehör. Er blieb vor einem Regal stehen und betrachtete einen sehr auffällig glitzernden Plastikköder. Er fragte den Ladenbesitzer: „Sag mal, stehen Fische wirklich auf solches Zeug?“ Der lächelte und sagte: „Charlie – wir verkaufen nicht an Fische“.

Menschen wollen/müssen verkaufen und dazu sind alle Mittel recht. Psychologische „Verkaufstricks“, die unsere Urinstinkte wecken, sind am wirkungsvollsten. Tatsächliche Sachverhalte verschleiern funktioniert auch gut. Ängste wie Weltuntergangsszenarien, Währungszusammenbrüche, Erderwärmung, Umweltverschmutzung und Kriege schüren trägt auch seinen Teil zur Wirtschaft bei.

Frag Deinen Banker, was die beste Geldanlage für Dich ist. Du wirst im Rahmen der Bankmöglichkeiten (da wo die Bank noch etwas an Dir verdient) eine Antwort bekommen. Der Frisör hat den Konflikt zwischen ehrlicher Antwort und Geld verdienen müssen. Sagt er Dir „Nein – also da ist alles perfekt, da müssen wir nichts machen“ verdient er keinen Cent. Vielleicht ist er Geschäftsmann, vielleicht hat er Schulden die ihm auf der Leber liegen, das wirst Du nie erfahren. Dann wird er sagen „Auf jeden Fall, das sieht ja grausem aus, wie Du rumläufst. Komm – ich mach Dir mal einen ordentlichen Haarschnitt“.

Der Banker wird Dir einen Sparplan oder einen Fonds empfehlen. Vielleicht mit „guten“ 1,6% Zinsen – wenn Du Dich auf 10 Jahre festlegst. Daß Du mit guten Aktien ein Vielfaches in der Zeit erreichen kannst, sagt er Dir natürlich nicht. Das wäre 1. unethisch (warum ist es unethisch viel mehr Rendite zu bekommen?). Das Risiko wäre viel zu hoch (das Risiko ist bei Aktien nachweislich niedriger, als eine Festgeldanlage, da bei Festgeld die Inflation das Geld vernichtet. Nur weil Aktien schwanken, heißt das nicht, daß das Risiko höher ist. Das Risiko auf einem Boot mit Wellengang ist auch höher als auf dem Festland zu stehen. Trotzdem fahren wir mit Schiffen über die Weltmeere).

Warum empfiehlt der Banker dann nicht das, was Dir mehr Geld bringen würde? Weil die Bank nichts daran verdient – so einfach ist das. Die paar Euro, die ein Wertpapierkauf bringt, ist nichts zu den Möglichkeiten wenn Du Dein Geld lange und für wenig Rendite abgibst. Die Bank macht dann genau DAS, was Du nicht machen sollst – in Aktien investieren und hohe Renditen einfahren. Deshalb sind alle Bankprodukte so „gestrickt“, daß höchstmögliche Rendite hohes Risiko bedeutet. Oder warum sonst werden die besten (und sichersten) Aktien der Welt auf Risikoklasse 5 deklariert? Ich selbst habe mit meinem Depot die letzten 4 Jahre eine Performance von 9% (Durchschnitt/Jahr) erzielt und das ohne großartigen Aufwand oder erhöhtes Risiko!

Warum kaufen jede Woche so viele Menschen Lottoscheine…

… wenn die Erfolgsaussichten so gering sind? Wir sind von der Evolution nicht darauf konditioniert Risiken einzuschätzen. Und wir sind nicht konditioniert langfristig zu verzichten, um einen späteren Mehrwert zu generieren. Vielleicht sind die 5% der Menschheit die es können, die neue Generation, die sich langsam an die veränderten Weltbedingungen angepaßt hat. Die Formel ist eigentlich ganz einfach: Je höher der Gewinn bei weniger Energieeinsatz umso größer das Risiko. Lottoschein kostet 12 Euro, ich kann aber 10 Mio gewinnen. Trefferwahrscheinlichkeit 1:14 Mio. Somit auch 14 Mio:1 Risikowahrscheinlichkeit, daß ich den Einsatz loswerde – also 100%

Wer nun entgegnet – es gibt aber doch jede Woche einen Gewinner – ja – die Wahrscheinlichkeit, daß Du das bist, liegt bei annähernd NULL. Etwa so, als wenn ich Dich zu einem Strand schicke und Dich das blaue Sandkorn suchen lasse – eines von 14 Mio. Wenn ich 10.000 Menschen losschicke, ist die Wahrscheinlichkeit höher, daß „irgendjemand“ das blaue Sandkorn finden wird – es ist reine Mathematik. DEINE Chance erhöht sich deshalb nicht.

Warum spielen Menschen ein Spiel, das nicht zu gewinnen geht? Weil die Aussicht auf den Gewinn so exorbitant hoch ist, weil der Energieeinsatz moderat ist und weil es ja doch jede Woche einen Gewinner gibt. Nun gibt es Lotto nicht nur bei uns, sondern in jedem Land der Erde. Steht auch nur EIN Lottogewinner als der reichste Mensch der Erde in irgendeiner Liste? Nein. Kein Lottogewinner, auch kein Trader. Nur Firmengründer und Investoren mit Aktien und Immobilien. Alles andere ist die Verlockung zum schnellen Geld, das nur bei einem schnell ist – beim Vernichten von Deinem Geld. Spielcasinosleitspruch: „Am Ende gewinnt immer die Bank“.

Warum kann man bei Roulette nicht gewinnen? Weil Chance zu Risiko 51 zu 49 steht. 51% stehen bei der Bank – 49% bei Dir. Langfristig kannst Du also immer nur verlieren. Mit diesen 2% Unterschied wurde Las Vegas zu einer der reichsten Städte der Welt…

Roulette Chancenverteilung

Werden in 100 Jahren alle Menschen Aktien haben um für ihr Alter vorzusorgen?

Niemand weiß, ob dieses Modell funktionieren wird. Ich sehe nur die Tendenz, daß der Weg dort hinführen könnte. Die herkömmlichen Familientraditionen sind aufgebrochen. Kaum noch nehmen Familien die Großeltern auf um sie im Alter zu versorgen. Dabei wäre das die Natürlichste aller Altersvorsorgen. Stattdessen gibt es die Pflegeversicherung, die das übernehmen muß. Ob besser oder schlechter als althergebrachte Modelle wird die Zukunft zeigen. Aktuell sieht jedenfalls alles danach aus, als wenn jeder selbst für sein Alter vorsorgen muß. Und da führt kein Weg daran vorbei, selbst Geld zur Seite zu legen und das will man vermehrt sehen – was mit den klassischen“sicheren“ Bankprodukten faktisch unmöglich ist. Es kommt mir vor, als würde man behaupten: „Wenn 2 Menschen heiraten, bekommen sie (in der Regel) auch Kinder“ – vergißt dabei aber vollkommen, daß heute auch 2 Frauen oder 2 Männer heiraten können. Was technisch nicht geht – geht halt einfach nicht!


Was ist Dein Erfolgsrezept?

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Über Stefan Eggl 34 Artikel
Stefan Eggl schreibt hier über seine Erfahrungen zum Thema Vermögensaufbau. Er ist überzeugt, dass jeder sein Geld mit den richtigen Investments vermehren kann. Auch Du!

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