Sind Aktienprognosen Augenwischerei ?

Warum Du als Privatanleger besser sein kannst, als alle Profis zusammen

Liste 100 beste Aktien

Es gibt genug Studien, die belegen, daß der Aktienmarkt nicht kalkulierbar ist. Also alle Prognosen und Vorhersagen nur sinnlose Augenwischerei?

Warren Buffet (der vertreichste Mensch der Erde, erfolgreichster Aktieninvestor und als das Orakel von Omaha bekannt) und Peter Lynch (einer der erfolgreichsten Fondsmanager, der viele Jahre lang den Fidelity Magellan Fonds gemanagt hat) sagten: „Ein Privatanleger tut besser daran, sich einen ETF auf den S&P500 zu kaufen, damit fährt er langfristig am besten“.

Martin Weber: Darum machen aktive Investoren an der Börse ALLES falsch // Mission Money

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Was ist mit den vielen Aktienbriefen die im Netz kursieren? Wo mit sagenhaften Renditen geworben wird? 1000% in kurzer Zeit usw.? Das mag durchaus nicht gelogen sein – aber was fehlt ist die Verläßlichkeit, Regelmäßigkeit und Wiederholbarkeit. Wenn jemand 1000% oder mehr vorhersagen könnte – warum nimmt er dann keinen Kredit auf und setzt selbst alles auf diese Karte? Weil es nicht funktioniert – ganz einfach.

Vorhersagen sind Augenwischerei. Aber es gibt einen Unterschied zwischen Vorhersage und Vorhersage. Niemand würde z.B: bezweifeln, daß es nächstes Jahr einen Sommer geben wird. Aber wenn ich prognostiziere ob es ein heißer oder verregneter Sommer wird, dann käme es auf das Ergebnis an, mit welcher Behauptung ich Recht haben würde.

Genauso ist es an der Börse. Ich kann keine Aussage machen, ob nächstes Jahr die Börse steigt oder fällt, aber ich kann die Aussage machen, daß die Börse langfristig steigen wird. Warum kann ich das machen? Weil wir IMMER von vergangenen Zeitreihen ausgehen und dann davon ausgehen, daß sich das in die Zukunft fortschreibt. Seit Menschengedenken gibt es Jahreszeiten. Also wird es nächstes Jahr einen Sommer geben. Könnte es anders kommen? Natürlich! Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit daß kein Sommer kommt? Diese Frage kann jeder selbst beantworten. Börse ist genauso. Seit Menschengedenken entwickeln wir uns vorwärts und erschaffen Werte. Werden wir damit aufhören? Nein – es ist in unserer Natur, in unseren Genen tief verankert. Wir möchten neues tun, das vor uns noch kein anderer getan hat. Wir möchten etwas besonderes sein, einzigartig – am besten mit einer Idee unsterblich werden. Eine Erfindung, Präsident oder Gründer einer Weltmarke. Auch morgen wird es neue Ideen und Firmen geben.Die Welt und damit auch die Börse drehen sich immer weiter. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, daß wir in Zukunft auf Produkte, Dienstleistungen und Wohlstand verzichten? Auch dise Frage kann jeder für sich beantworten (z.B. nie wieder Auto oder Bahn fahren, keinen Strom mehr benutzen, nie wieder zu McDonalds gehen, nie wieder CocaCola trinken).

Gegner sagen: „Auf einem endlichen Planeten kann es kein unendliches Wachstum geben“. Physisches Wachstum ja – ich kann nicht unendlich Waren produzieren. Aber Dienstleistunge, Wissen, Patente, KnowHow und Vertriebsstrukturen brauchen keinen physischen Boden mehr. Facebook ist rein digital unterwegs. Die Welt des Internet ist unendlich. Wer weiß, was in 50 Jahren ist? Vielleicht gibt es dann Gehirn Schnittstellen und wir können Hirn-TO-Hirn kommunizieren. Unser Gehirn ist auch physisch endlich, aber das Wissen das wir uns aneignen ist nur durch die Menge des Inputs begrenzt.

Zurück zur Börse. Wenn es also keinen Sinn macht, sich einzelne Werte heraus zu picken und es besser wäre sich einen ETF auf den S&P500 zuzulegen, warum mache ich mir dann die Mühe diese Webseite zu machen? Weil ich trotzdem glaube, daß es einen Unterscheid macht, ob ich Schrott in meiner Geldanlage dabei habe oder nicht. Unter Schrott bezeichne ich Beteiligungen mit denen ich auf lange Sicht Verlust mache oder keinen Gewinn. Und diese Unterscheidung sehe ich als grundlegende Erkenntnis, wenn ich als Investor unterwegs bin.

Es gibt nur 3 Möglichkeiten:

  1. Eine Anlage steigt
  2. Eine Anlage geht seitwärts
  3. Eine Anlage sinkt

Für Punkt 3 gibt es diverse Beispiele wie Solarworld oder Air Berlin. Wer in diese Unternehmen investiert hat, hatte entweder keine Ahnung oder war blind. Wenn ich mir die Aktienkurse dieser 2 Unternehmen ansehe, sehe ich nur eines – einen sinkenden Kurs. Was bitte kommt am Ende eines Sinkfluges? Genau – ein Aufschlag – bzw. hier die Insolvenz, was bei diesen Beiden Unternehmen auch eingetreten ist.

Punkt 2 ist genauso Kaptalschädigend. Eine Dividende gleicht zwar die Inflation aus. Aber Spaß machen solche Investments auch nicht. Wir wollen ja mehr aus unserem Geld machen und es nicht nur erhalten. Sonst kann man es ja gleich unters Kopfkissen legen. Thyssen Krupp oder Daimler sind hier 2 Musterbeispiele wie man es nicht macht. Außer Spesen nichts gewesen. Ok – dazwischen, mit viel Glück hat sicher der ein- oder andere ein paar Euros rausgeholt. Darum geht es aber nicht. Wir wollen ja dauerhaft Erfolg haben und das geht SO definitiv nicht.

Letzte Kategorie, die Nummer 1. Steigende Aktien. Gibt es nicht? Doch – aber die sind rar gesäät. Von weltweit ca. 48.000 Aktien gibt es ca. 200 die eine dauerhafte, positive Performance haben. Und nur ganz wenige, die auch noch einen ruhigen Kursverlauf verzeichnen. Wenn ich also Geld machen will, sollte ich mich an denjenigen orientieren, die bewiesen haben. daß sie das auch langfristig beherrschen. Beispiele? – gerne:

Die einzig logische Schlußfolgerung lautet: Meide 2 und 3 und konzentriere Dich auf Punkt 1. Wenn ich breit streue, mich an die Regeln der modernen Portfoliotheorie halte und langfristig und beharrlich dran bleibe – dann kann das genausowenig schief gehen, als wenn ich heute ein Schlauchboot für den nächsten Sommer kaufe (der negativ gedacht dann verregnet ist). Ja und? Dann warte ich halt noch ein Jahr und der nächste Sommer wird wieder besser. Als Privatanleger kann ich zudem viel besser sein, als ein Profi, weil ich keinen Finanzaufsichtsregularien unterliege. Und die Vorstellung daß Profis besser sind, weil sie mehr wissen ist auch schon lange wiederlegt. Fonds müssen die schlechten Investments im Depot haben, weil sie entweder einen Index oder einen Markt oder ein Land mit ALLEN Inhalten abdecken. Du mußt das nicht.

Statt rumzujammern daß die Welt so schlecht ist, sollten sich besser mehr Menschen damit beschäftigen, wie sie sich ein Stück der Weltwirtschaft für sich sichern, die dann einträgliche Renditen (=Einkommen) generiert. Damit vermeide ich Altersarmut, Hunger und Elend und wenn ich es anstrebe kann ich auch noch anderen helfen, mich für die Umwelt engagieren oder meinen Kindern eine gute Ausbildung finanzieren. Geld ist ein Werkzeug und genauso wie ein Hammer. Der Hammer kann Häuser bauen oder Menschen töten. Es kommt auf den Menschen an, der ihn in der Hand hält.

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Über Stefan Eggl 40 Artikel
Stefan Eggl schreibt hier über seine Erfahrungen zum Thema Vermögensaufbau. Er ist überzeugt, dass jeder sein Geld mit den richtigen Investments vermehren kann. Auch Du!

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