Die eigene Immobilie – die beste Investition des Lebens?

Du wohnst in Deinem Geld und bekommst nichts dafür!

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eigene Immobilie

Es ist fast wie ein Dogma. Bevor man Miete bezahlt, steckt man das Geld doch lieber in die eigenen 4 Wände. Man schafft sich selbst etwas und kann es später vererben. Gut gedacht – wenn es nicht einen riesigen großen Haken hätte …

Jede selbst bewohnte Immobilie ist keine Investition – sondern ein Konsumprodukt. WOW wirst Du jetzt denken. Jetzt spinnt er aber vollends. Jeder weiß doch, dass Immobilien eine gute Wertanlage sind. Also was soll das jetzt? Wo ist der Fehler?


Lohnt sich die eigene Immobilie?

Stell Dir vor, Du hast es geschafft Dir eine Immobilie zuzulegen. Du hast mit 25 ein super günstiges Angebot gefunden. Extrem günstig finanziert usw. Nun zahlst Du 30 Jahre lang den Kredit ab. Nach 30 Jahren bist Du schuldenfrei und das Haus gehört Dir. Gratulation – Du hast es geschafft. Die Hütte hat Dich 430.000 € gekostet und ist nach 30 Jahren 750.000 € wert. SUPER – da hast Du auch noch einen Mehrwert bekommen. Du wohnst weitere 10 Jahre in Deinem Haus, inzwischen ist es 890.000 € wert und nach weiteren 10 Jahren 1.125.000 €.

Merkst Du was? WAS bitteschön hast Du von der Wertsteigerung Deiner Immobilie? Genau – nichts. Du wohnst in Deinem Geld und bekommst nichts dafür. Warum? Weil es KEINE Investition ist. Eine Investition beinhaltet IMMER, dass ich einen Mehrwert bekomme, den ich zur Verfügung haben kann. Die Wertsteigerung der selbst bewohnten Immobilie kann ich für nichts nutzen – es sein denn ich verkaufe die Immobilie. Aber selbst dann gäbe es eine bessere Anlageform.

 

#aufeinwort: Aktien oder Immobilien? Teil 1

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Festgeld, Immobilien oder Aktien?

Ich muss immer die beste Anlageform gegenüber stellen die es gibt und das sind unbestritten langfristig Aktien. Wenn ich also 30 – 40 Jahre Immobilien (durchschnittliche Rendite 5%) und 30 – 40 Jahre Aktien (durchschnittliche Rendite 9%) gegenüber stelle, dann wird deutlich, warum Immobilien schlechter abschneiden. Folgende Grafik zeigt, was nach 30 Jahren aus 100.000 € wird:

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Renditevergleich von Festgeld, Immobilien und Aktien

Aus der Rendite der Aktien kann ich nach 30 Jahren leben. Für die selbst genutzte Immobilie muss ich immer noch arbeiten gehen, um die Unkosten bezahlen zu können. Wenn es eine Immobilie sein muss, dann sollte es ein Investitionsobjekt sein – also eine vermietete Immobilie. Dann erzeugt die Investition eine Rendite in Form von Miete (wird auch Mietzins genannt).

Meistens ist es doch so, dass man bei der Immobilienanschaffung nicht 1:1 dieselben Kosten hat, wie als Mieter. Da kommt noch für die Bank als Sicherheit eine (auch noch unrentable) Kapitallebensversicherung dazu. Möbel und diverse andere Anschaffungen, Erwerbsnebenkosten etc.pp. Dass was man mehr für die eigene Immobilie hinlegen muss, vernünftig am Aktienmarkt über diesen Zeitpunkt investiert, würde mehr ergeben, als die Immobilie nach 30 Jahren wert wird.

Investiere mehr in deine Zukunft

Noch besser wäre downzugraden. Also in eine kleinere Wohnung zu gehen, damit mehr Kapital zur Verfügung steht, um es am Aktienmarkt investieren zu können. Dann kann man sich nach 20 Jahren ein Haus kaufen und hat immer noch genug um dann davon seine Unkosten zu bestreiten. Klar – die meisten sind nicht bereit so etwas zu machen. Aber von nix kommt dann halt auch nix – so einfach ist das in dieser Welt. Lebe ein paar Jahre wie niemand bereit dazu ist, um dann so zu leben wie es keiner tun kann.


Was meinst Du? Lohnt sich die eigene Immobilie als Anlageform?

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Stefan Eggl schreibt hier über seine Erfahrungen zum Thema Vermögensaufbau. Er ist überzeugt, dass jeder sein Geld mit den richtigen Investments vermehren kann. Auch Du!

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