Krisenbörsen haben kurze Beine

reale Wirtschaftszahlen oder nur psychologische Reaktionen?

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Börsencrash Industrie (1)

Was soll das genau bedeuten? Vielleicht kennst Du den Spruch „Politische Börsen haben kurze Beine“? Gemeint sind psychologische Reaktionen, die nicht wirklich mit den realen Wirtschaftszahlen etwas zu tun haben. Die besten Beispiele sind die grĂ¶ĂŸten Crashs bzw. Korrekturen, die es an den Börsen gab. Die angegebenen Daten sind vom grĂ¶ĂŸten Börsenindex – dem Dow Jones genommen.

1929 Schwarzer Montag und Beginn der Weltwirtschaftskrise

Absturz von 381 auf 41 – das vergangene TOP wurde nach 26 Jahren wieder erreicht.

1973 Ölkrise

Absturz von 1051 auf 577 – das vergangene TOP wurde nach 26 Jahren wieder erreicht.

1987 Computer Crash

Absturz von 2722 auf 1738 – das vergangene TOP wurde nach 3 Jahren wieder erreicht.

1990 Irak Krise

Absturz von 3975 auf 3674 – das vergangene TOP wurde nach 1 Jahre wieder erreicht.

2001 Platzen der DOT.COM Blase

Absturz von 11722 auf 7528 – das vergangene TOP wurde nach 6 Jahren wieder erreicht.

2008 Finanzkrise

Absturz von 14164 auf 6547 – das vergangene TOP wurde nach 5 Jahren wieder erreicht.

2011 Herabstufung der KreditwĂŒrdigkeit der USA

Absturz von 12807 auf 10655 – das vergangene TOP wurde nach 1 Jahre wieder erreicht.

2015 FlĂŒchtlingskrise Syrien, Balkankonflikt

Absturz von 18298 auf 15660 – das vergangene TOP wurde nach 1 Jahre wieder erreicht.

Finanzkrise einfach erklÀrt: Börsencrash 1929, DotCom Blase, Weltwirtschaftskrise 2008 & Tulpenkrise

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Was haben alle diese Ereignisse gemeinsam?

Trotz aller Probleme muss trotzdem gegessen, getrunken und auf’s Klo gegangen werden und es gibt noch viele weitere menschliche BedĂŒrfnisse, die wir – egal was kommt – nicht aufgeben wollen. Kleidung, Wohnraum, MobilitĂ€t, Kommunikation, SexualitĂ€t, Möbel, Hygiene, Schmuck, Medizin – die Liste wĂŒrde lang werden.

Und all diese Produkte werden von großen Aktienfirmen bedient, an denen wir uns beteiligen können. Diese Firmen verdienen also immer Geld. Egal ob irgendwo ein Krieg tobt oder die Finanzen sich aufzulösen scheinen. Bestes Beispiel sind Hochwasserereignisse. Möbel, Waschmaschinen, Fernseher – alles kaputt und wird danach neu angeschafft.

Deshalb „Krisenbörsen haben kurze Beine“. Und noch etwas haben alle Crashereignisse gemeinsam. Es gab keinen einzigen Crash ohne vorhergegangene Übertreibung. Bzw. die Weltereignisse, die als Auslöser fĂŒr die Crashs angegeben werden sind sie eigentlich gar nicht. Sie sind nur im Nachgang eine ErklĂ€rung fĂŒr ein PhĂ€nomen, das wir uns sonst nicht erklĂ€ren können. Oder wĂŒrdest Du mit folgender Definition zurechtkommen? „Die Börsen waren ĂŒberhitzt und mussten sich abkĂŒhlen. Auslöser gibt es keinen – das passiert einfach ab und an – mal stĂ€rker, mal schwĂ€cher – je nachdem wie stark die vorangegangene Überhitzung war.“

Mit der VerknĂŒpfung eines Politischen oder Umwelt Ereignisses kann unser Gehirn besser umgehen. Unser Gehirn ist so konstruiert, dass es immer nach einem WARUM fragt und darauf eine Antwort möchte. Eine „Nicht-Antwort“ ist unakzeptabel. Und wenn es keine Antwort gibt – dann konstruiert es sich eben eine.

Wenn wir uns die Entwicklung der Welt als gerade Linie vorstellen, dann ist das die Orientierung, an die wir die Börsenentwicklung anlegen. Manchmal nicht einfach das in Einklang zu bringen, aber so ungefĂ€hr bekommt man das schon hin. Und wie bei Nostradamus heißt es „wenn es nicht stimmt – sieht man es eben im Nachhinein“. Es ist ja auch nur eine Orientierung. 100% Gewissheit gibt es hier einfach nicht und wird es nie geben.

Also – auf die lĂ€ngste Zeitachse einer Börsenentwicklung eine gerade Linie so gut es geht einmitteln und dann sieht man, wo man gerade steht. Sind wir zu weit nach oben von der Linie weg, könnte eine Korrektur kommen. Sind wir unterhalb stehen die Chancen gut, gĂŒnstig einkaufen zu können. NatĂŒrlich wie immer ohne GewĂ€hr und Garantie.

Jedenfalls haben sich ALLE Crashs und Korrekturen irgendwann wieder erholt und haben neue Hochs entwickelt. Man musste einfach nur lange genug warten können. Geduld ist nicht jedermanns Sache. Was aber, wenn es keinen anderen Weg gibt? If you can’t change the world – change your world! Wenn du keine andere Wahl hast – arbeite an dir, dein Geduld Problem in den Griff zu bekommen.

Du hast ein Leben lang Zeit dazu…

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Über Stefan Eggl 33 Artikel
Stefan Eggl schreibt hier ĂŒber seine Erfahrungen zum Thema Vermögensaufbau. Er ist ĂŒberzeugt, dass jeder sein Geld mit den richtigen Investments vermehren kann. Auch Du!

2 Kommentare

    • Da hast Du vollkommen Recht! Im Prinzip sind alle Geopolitischen Angaben warum die Börsen rauf oder runter gehen Bullshit. Erst bewegt sich die Börse und dann wird versucht, die passenden ErklĂ€rungen zu finden.

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