Klassische Geldanlagen kosten Dich Dein Vermögen und Deine Rente!

kapitallebensversicherungen sind legaler betrug, OLG Hamburg az: 74 047/83

Daß es keine Zinsen mehr gibt, hat sich inzwischen herumgesprochen. Jammern hilft nicht, also müssen wir umdenken. Oder kommen die Zinsen irgendwann wieder zurück? Ich sage mal so – es ist genauso wie nach der Erfindung der Flachbildschirme daran zu glauben, daß es irgendwann wieder Röhrenfernseher geben wird. Manchmal muß man der veränderten Welt einfach in die Augen schauen.

Wie aber sehen die Alternativen aus?

Lebens- oder Rentenversicherung, Betriebsrente, Riester, Rührup, Bausparvertrag, Fondesgebundene Versicherung, Unternehmensanleihen, ETFs, Immobilien, Festgeld, Tagesgeld, SPARBUCH – war es das?

Sicher es gibt noch ein paar „Konstrukte“ wie Zertifikate, Bank-Sparpläne mit 50% Zulage im Jahr 23-25 der Anlagezeit. Suuuper Volksverarschung!

JEDER Anbieter der Geld über Umwege (Anlageprodukte) in die Wirtschaft transferiert verdient am angelegten Kapital Geld – also an Dir!
Quasi wie ein Pförtner an dem Du vorbei mußt. Jedes mal wenn Du ihn passierst, mußt Du ihm eine Gebühr bezahlen. Du machst das, weil Du nicht weiß, daß 2 Häuser weiter ein Eingang ist, der nichts kostet… NICHTS… Die logische Schlußfolgerung – für Dich kommt am Ende IMMER weniger heraus, als es sein könnte.

Die klassischen Produkte waren NIE wirklich gut für Dich (für den Anbieter natürlich schon).
Selbst der vermeintliche Vorteil eines Bausparers mit später günstigeren Zinsen für den Kredit läßt sich ganz einfach zerlegen, wenn man die reale Marktrendite von 8-9% zugrunde legt, die im Schnitt seit nachweislich 200 Jahren erzielt wird (Bausparer rechne ich am Ende des Beitrags genau vor). Vermutlich reicht das viel länger in die Vergangenheit, nur gibt es keine Aufzeichungen dazu. ALLE Anlageformen verlieren bei genauer Betrachtung. Entweder an der Rendite oder am Risikofaktor. Geld mit 9% ansparen und später einen teureren Kredit nehmen ist günstiger wie niedrigverzinst ansparen und dann einen etwas niedrigeren Kreditzins zu haben. Klingt zwar komisch – ist aber so.

Ein Beispiel für erhöhtes Risiko sind Unternehmensanleihen.
Geht die Firma in Insolvenz ist 100% alles weg. Bist Du über Aktien Miteigentümer bleibt wenigstens noch ein Rest. Schwacher Trost, okay aber besser noch 500 Euro haben als alles weg oder? Oder wie im Fall Wirecard – mancher hat reagiert und seine Aktien noch rechtzeitig verkauft. Mit einer Anleihe ist man dem Schicksal ausgeliefert. Und wie viele verlieren Geld mit dubiosen Angeboten wie Teakholz, Solarstrom, Schiffsbeteiligungen etc.pp. Da wird mit 8-10% „sicherer“ Rendite geworben und danach ist es ein Nachrangdarlehen und bei Schieflage alles weg. Die Risiken werden verschwiegen und 60% dieser Anlagen fallen aus – das ist kein solides Investment!

Im Buch MONEY von Toni Robins wird sehr eindrucksvoll beschrieben, wo viel Geld versickert und WIE. Ich nehme folgende Textpassage aus der öffentlich zugänglichen AMAZON Buchvorschau – der folgende Auszug ist somit eine LESEPROBE.

Money: Die 7 einfachen Schritte zur finanziellen Freiheit
  • Tony Robbins
  • Herausgeber: FinanzBuch Verlag
  • Auflage Nr. 2 (09.11.2015)
  • Gebundene Ausgabe: 672 Seiten

Letzte Aktualisierung am 20.03.2020 um 06:17 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API


LESEPROBE, Tony Robbins, Money: Die 7 einfachen Schritte zur finanziellen Freiheit

Das Angebot

Stellen Sie sich vor, jemand präsentiert Ihnen die folgende Investmentchance:
Sie sollen 100 Prozent des Kapitals aufbringen und 100 Prozent
des Risikos tragen. Und wenn die Geldanlage Gewinne abwirft, haben Sie
60 Prozent oder mehr von diesen Gewinnen in Form von Gebühren zu
berappen. Ach, und ganz nebenbei, falls die Anlage Verluste erwirtschaftet,
möchte dieser „Jemand“ sein Geld natürlich trotzdem kassieren!

Steigen Sie ein?

Ich bin sicher, dass Sie nicht lange darüber nachdenken müssen. Die
Antwort liegt auf der Hand. Ihre instinktive Antwort sollte lauten: Auf
gar keinen Fall. Das ist doch absurd. Das einzige Problem ist folgendes:
Wenn Sie so funktionieren, wie 90 Prozent der Amerikaner, dann investieren
Sie in einen typischen Investmentfonds, und ob Sie es glauben
oder nicht, das sind die Bedingungen, denen Sie dann bereits zugestimmt
haben.

Insgesamt werden 13 Milliarden Dollar von aktiv gemanagten Investmentfonds
verwaltet, an denen weltweit 265 Millionen Anleger beteiligt sind.

Wie in aller Welt überzeugen Sie 92 Millionen Amerikaner, sich an einer
Strategie zu beteiligen, bei der sie freiwillig auf 60 Prozent oder mehr
ihrer potenziellen lebenslangen Investitionsgewinne verzichten, ohne eine
garantierte Rendite zu erhalten? Um dieses Rätsel zu entschlüsseln,
habe ich mich mit dem 85 Jahre alten Investmentguru John C. Bogle,
Gründer von Vanguard unterhalten, dessen 64 Jahre Börsenerfahrung
ihn auf einzigartige Weise dazu qualifiziert haben, Licht auf dieses Finanzphänomen
zu werfen.

Seine Antwort?
Marketing!

Tony, das ist ganz einfach. Die meisten Menschen rechnen nicht nach
und die Gebühren sind versteckt. Rechne einmal folgendes Beispiel durch:
Wenn jemand mit 20 Jahren eine einmalige Investition von 10.000 Dollar
tätigt und wir ein jährliches Wachstum von 7 Prozent zugrunde legen,
dann hätte der oder die Anlegerin in meinem Alter (80) 574.464 Dollar.

Aber wenn dieser Anleger 2,5 Prozent an Managementgebühren und
anderen Kosten zahlt, wird die Abschlussbilanz nach demselben Investitionszeitraum
lediglich 140.274 Dollar betragen.

Okay, habe ich das richtig verstanden: Wenn Sie das gesamte Kapital
aufbringen und das gesamte Risiko tragen, haben Sie am Ende
140.274 Dollar, haben aber 439.190 Dollar an einen aktiven Manager bezahlt?

Das heißt, er behält 77 Prozent Ihrer potenziellen Rendite? Für welche
Leistung?

Genau.


Was lernen wir daraus?

Jeder der seine Finanzen nicht selbst in die Hand nimmt, zahlt IMMER drauf. Keine Versicherung, keine Bank und kein Fonds kann leisten, was wir von einer Geldanlage erwarten. Nämlich 100% ROI (Return On Investment) OHNE daß andere daran mitverdienen oder uns unsichtbar über’s Ohr hauen..

Nur 1% Unterschied, macht eine Menge aus! Wer z.B. für seine Rente vorsorgen möchte und 100 Euro/Monat in ein 5% Produkt einbezahlt, bekommt nach 30 Jahren 81.885 Euro. Bei nur 1% mehr Rendite sind es 97.953 Euro – ganze 16.068 Euro mehr! Je höher die Rendite um so mehr klafft das auseinander. Wer mit 7% arbeitet, hat nach 30 Jahren 117.650 Euro. Nur 1% mehr sind 141.830 Euro und somit 24.180 Euro Differenz.

Stell Dir vor Du hast einen Rentensparplan mit 300 Euro/Monat und rechnest mit 6%/Jahr, dann sind das nach 30 Jahren 293.859 Euro. Machst Du es nur ein wenig intelligenter und bekommst 9% sind es 514.629 Euro. Eine „unwesentliche“ Summe von 220.770 Euro. Also für dieses Geld reissen sich andere ein halbes Bein aus. Und andere wollen sich nicht ein paar Stunden mit dem Thema auseinandersetzen? Statt dessen lieber auf der Couch sitzen und sich mit Soap-Müll berieseln lassen?

Noch krasser wird es, wenn man sich die Gebühren solcher Anlageinstrumente ansieht. Wer weiß, daß man für eine Lebens/Rentenversicherung bereits 30% seines eingezahlten Geldes nur für die Verwaltung bezahlt verdreht schon die Augen. Wenn ich ihm dann auch noch sage, daß er bei einer Fondsgebundenen zusätzlich auch noch das Fondsmanagement bezahlt, drehen sich ihm die Zehennägel nach hinten um! Unterm Strich bleibt da wirklich nicht mehr viel übrig oder warum bekommt man bei Versicherungen heute nur noch 0,5% Garantieverzinsung? (früher waren es aber auch nur 3%) Klar – weil es keine Zinsen mehr gibt. Und was ist mit dem Geld, das über 30 Jahre in Wertpapiere und Immobilien angelegt wird? Das steht IMMER so lange mit den Kaufkursen in den Büchern wie sie nicht verkauft werden. Also was bitte will man da dem Kunden ausschütten? Die Rendite aus den Anlagen gehören ja der Gesellschaft…

Die wissen wie man es richtig macht! Verkauft wird eine Todesfallversicherung (Lebensversicherung klingt nur besser…) das Geld wird in Sachwerte der Versicherung investiert und steht mit dem Anschaffungspreis in den Büchern. Nach 30 Jahren gibt es leider keine Wertsteigerung, da nie verkauft wurde – schlau oder? Was nicht realisiert wurde ist einfach nicht da. Das gilt für Dich aber geenauso! Wenn Du heute Aktien für 10.000 Euro kaufst und in 10 Jahren sind sie 100.000 Euro wert, bezahlst Du NULL Steuern. So lange wie sie nicht verkauft werden. Und wenn die bis in 20 Jahren 500.000 Euro wert sind, immer noch nicht. Keinen einzigen Cent Steuern! Es ist ja auch nur ein Wert und kein realisierter Gewinn.

Was machen die also? Sie Kaufen Sachwerte und geben sie nie wieder her und von dem CashFlow der daraus resultiert leben sie fürstlich. Das kannst Du genauso selber machen! Ganz einfach! Sogar noch einfacher als Du denkst!

Noch mal zurück zum Beispiel warum die Gebühren so fies sind:

Anleger A legt 100.000 Euro zu 7% bei einem Fonds mit 3% Kostenstruktur an.
Bei Rentenantritt bekommt er 324.340 Euro ausbezahlt.

Anleger B legt 100.000 Euro zu 7% bei einem Fonds mit 2% Kostenstruktur an.
Bei Rentenantritt bekommt er 432.194 Euro ausbezahlt.

Anleger C legt 100.000 Euro zu 7% bei einem Fonds mit 1% Kostenstruktur an.
Bei Rentenantritt bekommt er 574.349 Euro ausbezahlt.

Die gleiche Summe – die gleiche Rendite!
Trotzdem hat Anleger C am Ende fast doppelt so viel wie Anleger A.

Anleger D macht es noch schlauer, er richtet sich ein Depot ein und investiert DIREKT in Wertpapiere – z.B. ETFs und schafft 9%/Jahr im Schnitt bis zu seiner Rente. OHNE Kostenstruktur kommt er auf einen Betrag von 1,32 Mio Euro!

Schwer zu glauben?
Dann rechne es selbst nach -> Zinsrechner
100.000 Euro Startkapital, 30 Jahre Laufzeit und Zinssatz 4%,5%,6%,9%
Und wenn Du Dich traust, mach das mal mit 12% (wenn Du meine Methode verwendest) – das sind dann 2,99 Mio Euro. DREI MILLIONEN !!!
Und ich habe schlecht gerechnet – ich prophezeihe 21%/Jahr, das wären dann 30,44 Mio Euro 😉
Und selbst wenn die 21%/Jahr nicht erreicht werden sollten – man ist auch mit 12% immer noch 1000x besser als alles andere!

Banken sind Profis – die können das besser wie Du?
Ein sehr schöner Beitrag ist dieser von Blackwater: Passive Anlagen sind immer besser als jede Bankanlage! Denn wenn ich hier jährlich 2-3 % Kosten abziehen muss, weil es Fonds statt z.B. ETFs sind, bricht die Rendite regelrecht zusammen!! Wer das einmal verstanden hat, wird nie wieder mit dem Finanzvertrieb reden wollen. Es ist nicht böse gemeint, aber deren Verkauf kostet Dich Dein Vermögen und Deine Rente! Dass die dann argumentieren, man spart ein paar Steuern (netto?) und die Betreuung und der Kaffee wäre so toll, ist leider ein Witz. Ich habe im Laufe meiner Bankkarriere tausende Depots von vermögenden Kunden gesehen. Keines hatte nur annähernd diese Durchschnittsrendite, die ich euch hier gezeigt habe. Das liegt an den enormen Kosten und weil diese Depot dauernd “gedreht” werden, also ein Fonds wird rausverkauft, ein anderer rein und so weiter. Da Geld und Intelligenz nicht zwangsläufig korreliert sind, verstehen die meisten Bankkunden auch nicht, was da mit ihrem Geld passiert. Während ein ETF Depot letztes Jahr locker 15% gemacht hat, freut sich der Bankkunde über netto 5% bei gleichem Risiko und ein paar warmen Worten seines “Beraters”.

Auch von der Politik ist nichts zu erwarten.
Olaf Scholz antwortete auf die Frage wie er sein Geld anlegt: „Ich habe es auf dem Sparbuch“ und Sahra Wagenknecht sagte in der ARD Sendung hartaberfair: „Ich finde es wirklich fahrlässig, Kleinanleger auf das Casino der Aktienmärkte zu verweisen“. Dagegen BEWEISEN alle seriösen Studien, daß es für langfristiges Anlagen nichts bessere gibt als Aktien. Auf Sicht von 15 Jahren sinkt das Risko einen Verlust zu erleiden auf 2% (98% Gewinnwahrscheinlichkeit) und nach 30 Jahren ist es faktisch bei NULL. Wie lange werden Lebensversicherungen immer vorgerechnet? Aaaah 30 Jahre… Nach 30 Jahren hat sich mein eingezahlten Geld verdoppel, hat mein Versicherungsvertreter mir damals erzählt (als ich jung und dumm war). Nach 30 Jahren verdoppelt – Hahaha. Am Kapitalmarkt verdoppelt sich Geld alle 10 Jahre und das ist NORMAL! Wenn man es schlauer anstellt, verdoppelt es sich alle 6-7 Jahre. Man braucht dazu „lediglich“ 10-12% Rendite und das ist schaffbar (auf lange Sicht – im Durchschnitt – wenn Du meine Auswahlmethode anwendest).

ETFs sind aktuell das Allheilmittel.
Günstig und die Statistik sagt, daß 95% der aktiv gemanagte Fonds den Index eh nicht schlagen. Dann kann man auch gleich den Index kaufen. Ja – korrekt. Nur – warum schlagen die Fonds den Index nicht? Weil die Gebührenstruktur und der Zwang immer auf die heißen Werte zu setzen (weil die Kundschaft das eben so erwartet) es nicht besser zuläßt. Jede vernünftige wissenschaftliche Abhandung BEWEIST, daß die besten Performances erzielt werden, wenn NICHT oder WENIG in einem Portfolio gehandelt wird. Fonds kaufen und verkaufen immer wieder Aktien und schmälern schon mit den anfallenden Gebühren die Performance. Bei ETF’s ist es die Zusammensetzung, auf die wir keinen Einfluss haben. Der DAX hat z.B. nur 15 brauchbare Aktien und 15 sind eigentlich Krücken, die mitgezogen werden. Deshalb gilt der DAX auch weltweit als nicht besonders attraktives Investment. TROTZ einer Peformance seit Beginn von 8,5%/Jahr. Was könnte man erreichen, wenn man die Krücken weglassen würde?

Die Credit Swiss hat das einmal anhand des S&P500 berechnet und kam auf einen Wert von 17,5%/Jahr.
Normal bewegt sich der S&P500 mit 9%/Jahr. 17,5% einfach nur indem man Schlechtperformer aussortiert. Klingt zu einfach? Ist es auch. Peter Lynch schaffte mit seinem Fonds 29,5%/Jahr in seiner Glanzzeit. Der S&P500 lief zu dieser Zeit aber auch gewaltig gut mit 15,5%/Jahr. Was hat er also gemacht? Er hat einfach die Krücken aussortiert und schon war die Performance doppelt so stark. Es ist kein Hexenwerk – man muß wie bei allem einfach nur wissen wie es funktioniert.

Unterschied Gewinner/Verlierer 1926-2016

Mit meinen Beiträgen geht es mir primär um Wachrütteln und Aufwachen. Damit mehr Menschen diesen Quatsch sein lassen, ihre Ersparnisse unrentabel in die Zukunft mitzunehmen. Denn etwas anderes ist es nicht. Wir alle müssen irgendwie Energie konservieren und in die Zukunft mitnehmen. Entweder in Form von Humankapital (Nachkommen, Renten-Umlageverfahren) die uns im Alter versorgen. Oder als Realkapital um andere zu bezahlen, die uns später versorgen. Dazu brauchen wir aber Wissen wie früher unsere Bauern-Vorfahren sich mit dem Wetter ausgekannt haben. Das haben die meisten aber nicht und so lange wir dieses Wissen nicht haben, wird es andere Menschen geben, die das ausnutzen und Wege finden an unser Geld (unsere Lebensenergie) zu kommen um sich selbst daran zu bereichern.

Berechnung Bausparer vs. Alternativanlage

Ich weise darauf hin, daß auch vor 30 Jahren – als die Zinsen noch besser war – ein Bausparer bereits ein sehr unrentables Instrument war.

Auf der Seite von Schwäbisch-Hall gibt es einen Bausparrechner der wie folgt funktioniert:
Die Bedarfssumme ist 250.000 Euro, dafür spart man 15 Jahre lang Geld an um dann in den Anspruch von günstigen und fixierten Zinskosten für einen Kredit zu kommen. Also 15 Jahre monatlich 577 € um 100.195,41 Euro anzusparen und dann einen Kredit von 149.804,59 Euro über 11 Jahre + 2 Monate für 2,21%/Jahr zu bekommen. Dafür bezahlt man 18.948,31 Euro an Kosten (PLUS 2500 Euro Abschlußkosten PLUS Eintragungskosten der Grundschuld) und zahlt in den 11 Jahren Rückzahlungszeit monatlich 1250 Euro zurück. Puuuh…

Nach 26 Jahren hat man alles abgezahlt. Die Immobilie legt ab Anschaffung im Jahr 15 sagen wir mal +5%/Jahr im Wert zu, dann hat man damit ein Vermögen von 427.584 Euro geschaffen.

Wie sieht die Alternative aus?

15 Jahre lang 577 Euro zu 8,9% am Weltmarkt angelegt sind nach 15 Jahren 211.428,29 Euro.
Nach 15 Jahren willst Du 250.000 Euro Startkapital haben, also fehlen Dir 38.571,71 Euro.
Für diese nimmst Du Dir einen Kredit – ich rechne mal schlecht mit 5% Zinsen und tilgst ihn mit 1250 €/Monat ab  – genauso wie im Schwäbisch-Hall Beispiel. Dann bist Du nach 2,57 Jahren durch damit und schuldenfrei!

Gegenwert Deiner Immobilie nach Jahr 17 – 283.480 Euro.
ABER – um das Beispiel zu vollenden – Normal hättest Du 11,2 Jahre monatlich 1250 Euro Belastung gehabt.
Rechnen wir doch einmal aus, was Du erreichen kannst, wenn Du die Belastung trotzdem weiterführst.
Also nach den 2,57 Jahren sparst Du monatlich noch 8,63 Jahre diese 1250 Euro und legst sie im S&P500 zu 8,9% an.

Deine Immobilei ist bis dahin 427.584 Euro wert.
Und Dein Depot steht bei 192.211 Euro.
Zusammen 619.795 Euro

Du hast nicht nur die Kosten von 18.948,31 Euro PLUS 2500 Euro Abschlußkosten PLUS Eintragungskosten der Grundschuld gespart,  sondern insbesonders Zeit – und die macht das Geld.

192.211 Euro + die gesparten 18.948 Euro PLUS 2500 Euro Abschlußkosten – ich behaupte, wenn man das richtig angeht, kommt mehr dabei heraus, als die so berechneten 213.659 Euro! Du kannst mit mindestens 220.000 Euro Vorteil rechnen, wenn Du KEINEN Bausparer benutzt.

Krass oder?
Sagt Dir natürlich der nette Herr von der Bausparkasse nicht…

Wo bekommt man 8,9%?
Fragen wir doch einmal Google:

8,9% sind deshalb bei jeder Investmententscheidung als Referenz anzusetzen. Es gibt keine andere Referenz, die so lange und stabil nachgewiesen werden kann. Natürlich – die Vergangenheit ist keine Garantie für die Zukunft. Aber wo agieren wir genau nach den selben Kriterien und da ist es für uns logisch, das so zu machen?

Autokauf – Welcher Hersteller hat über viele Jahre die wenigsten Mängel?
Gaststätten – Wo gibt es seit Jahrzehnten das leckerste Essen?
Partnersuche – Wo trifft man die hübschesten Frauen/Männer?
Arbeitgeber – Welche Firma zahlt gut und zuverlässig?
Recht – Welcher Anwalt hat die meisten Prozesse gewonnen?

Wir gehen immer davon aus, daß sich das auch in Zukunft nicht ändern wird – wenn das lange Zeit funktioniert hat. Gibt es dafür eine Garantie? NEIN – wir tun es trotzdem nach GENAU DIESEN Entscheidungskriterien.

Warum tun wir das nicht bei Investmententscheidungen?
Weil da alles anders ist?

Genau.

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Über Stefan Eggl 80 Artikel
Stefan Eggl schreibt hier über seine Erfahrungen zum Thema Vermögensaufbau. Er ist überzeugt, dass jeder sein Geld mit den richtigen Investments vermehren kann. Auch Du!

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