Investor oder Spekulant? Was bist Du eigentlich?

...und was in denn eigentlich der Unterschied?

Liste 100 beste Aktien

Las Vegas Schild Spekulation

Die meisten Menschen sind Spekulanten. Las Vegas wurde durch die Spiellust der Menschen groß und auch das größte Hotel der Welt ist damit begründet. Es ist das First World Hotel in Malaysia und steht mit 7.351 Zimmern im Guinnessbuch der Rekorde (2015) First World Hotel. Mitten im Dschungel. Was ist an diesem Hotel so besonders? Was ist der stärkste Magnet? Es ist das in den Untergeschossen befindliche Spielcasino. In Malaysia ist Glücksspiel normal verboten. In diesem Hotel gibt es eine Ausnahmeregelung. 

Die Spekulations- und Spiellust treibt täglich tausende Besucher in dieses Hotel. Dabei ist es absolut irrsinnig, auch nur ansatzweise an einen Gewinn zu denken. Die Chancen stehen einfach nicht im Verhältnis zum Risiko – bzw. die Wahrscheinlichkeit ist wesentlich größer, Geld zu verlieren, als etwas zu gewinnen.


Die Bank gewinnt immer

Las Vegas hat eine Gewinn/Verlustwahrscheinlichkeit von 49 zu 51 %. Und von diesen 2% Differenz wurde ein Milliardenimperium aus dem Wüstensand gestampft. Lotto hat noch die schlechteste aller NICHT-Wahrscheinlichkeiten. 1:14 Mio. Jeder vernünftige Mensch müsste laut aufschreien und sich von diesen Dingen weit entfernen. Aber irgendetwas scheint die Menschen wie magisch anzuziehen. Die – wenn auch verschwindend kleine Möglichkeit – in kürzester Zeit ohne großen Aufwand viel Geld zu bekommen und nie wieder arbeiten zu müssen? Das Belohnungszentrum im Gehirn stimulieren? Ja – vermutlich beides.

Selbstkontrolle ist wichtig

In den 1970er Jahren wurde ein Experiment unter dem Namen Marshmallow Test bekannt. Kinder, die verzichten konnten, waren auch in ihrem späteren Leben erfolgreicher. Ich persönlich habe sehr schnell erkannt, wie unsinnig Lotto, Toto, Klassenlotterie usw, sind. Ja – ich habe das auch einmal versucht und nichts gewonnen. Obwohl die Gewinnaussicht doch sooo gut prognostiziert wurden. Ich habe erkannt, dass es mir nur Geld aus der Tasche zieht und dass ich mehr erreichen würde, wenn ich statt Lotto zu spielen dieses Geld spare und vernünftig investiere.


Was macht ein Spekulant?

Er kauft heute etwas, wartet und hofft darauf, dass es im Wert ordentlich steigt um es dann teurer zu verkaufen. Das Problem? Er geht erstens ein hohes Risiko ein und zweitens muss er immer aktiv etwas dafür tun. Nach dem Deal hat er zwar temporär mehr Geld, aber er muss wieder ein neues Spekulationsobjekt finden usw.

Was macht der Investor anders?

Ein Investor sieht primär nicht auf den Substanzwert, sondern auf die wiederkehrende Rendite.

Ein Beispiel: Du willst eine Immobilie kaufen, um Miete zu kassieren. Du willst z.B. monatlich 500 Euro Mieteinnahmen bekommen. Dann wäre es nur noch wichtig, zu schauen, wie viel Du für diese Immobilie bezahlen musst und natürlich, in welchem Zustand sie ist. Du kannst in der Großstadt 300.000 Euro dafür bezahlen. Hast evtl. einen Standortvorteil, findest schnell einen Mieter und einen der auch sicher bezahlt. Bekommst aber nur 35 qm.

Oder du gehst aufs Land raus, bezahlst 350.000 Euro, bekommst aber 55 qm. Musst länger bei Mieterwechsel warten bis du einen neuen findest oder hast mal einen, der arbeitslos wird und nicht mehr zahlen kann. Für die 500 Euro, die Du monatlich bekommst, gehst Du auf dem Land ein größeres Risiko ein – schon eine Renovierung bei mehr Größe kostet dann mehr – und du bezahlst mehr für die 500 Euro, die du haben möchtest.

Im nächsten Schritt gehe ich davon aus, dass Du die Landwohnung gekauft hast. Nun fängt die auch noch an, im Wert zu schwanken. Die Immobilien Preise sind am Steigen – super – die Wohnung ist nach ein paar Jahren 450.000 Euro wert. Super? Nein – nicht super – du bekommst ja immer noch 500 Euro. Nach ein paar weiteren Jahren geht der Preis (warum auch immer) zurück auf 300.000 Euro. Mist – weniger wie bezahlt – und nun beginnt der Unterschied zum Investor.

Als Spekulant wäre es mir wichtig, dass die Grundsubstanz im Wert steigt. Weil diese will ich irgendwann mit Gewinn veräußern. Als Investor ist mir der Wert der Immobilie relativ egal. Natürlich will ich sie nicht zu teuer gekauft haben – am besten bezahle ich für eine 350.000 Euro Immobilie nur 300.000 Euro – in jedem Fall aber würde ich 500 Euro pro Monat Einnahmen bekommen. Vermutlich lässt sich diese über die Jahre auch mit den üblichen Mietsteigerungen anpassen und die Rendite zum Immobilienwert passt wieder. Aber ich hätte nicht vor, diese Immobilie wieder zu verkaufen. Wozu auch? Als Investor ist es mir wichtig passives Einkommen zu haben, für das ich selbst nicht mehr arbeiten muss.


Warum lieben Investoren Aktien?

Bei Immobilien jedem klar. Jetzt geht es an das wirklich Interessante. Mit Aktien kann ich das genauso machen, und zwar noch viel besser. Ich muss keinen Makler bezahlen, keine Grunderwerbsteuer, keinen Notar usw. Bei einer Immobilie mit 500.000 Euro fallen leicht 50.000 Euro Nebenkosten an. Aber irgendwie akzeptiert das jeder ohne weiter darüber nachzudenken. Ist halt so.

Wenn ich 500.000 Euro in Aktien investiere, bezahle ich … 0,1% Maklercourtage + Bankgebühren, vielleicht 5 bis 700 Euro. Und die Rendite? Wenn ich es gut mache um die 3%, das sind 15.000 Euro pro Jahr, 1250 Euro pro Monat. Abzgl. Quellensteuer und Soli bleiben 912,50 Euro pro Monat! Reingewinn. Und ohne jemals eine Immobilie renovieren zu müssen, ohne eine Steuererklärung über die Mieteinnahmen ausfüllen zu müssen, ohne Sorge zu haben, dass mein Mieter morgen nicht mehr zahlen kann. Und ohne einen 500.000 Euro Kredit an der Backe zu haben, den ich nun 30 Jahre lang abstottern muss.

Wenn alle Stricke reißen kann ich meine Aktien morgen verkaufen und bin flüssig. Und ich muss nicht alles verkaufen, ich kann es in handliche Häppchen aufteilen. Genauso wie bei der Anschaffung. Ich muss nicht gleich alles auf einmal machen. Mach das mal mit einer Immobilie.


Mein Fazit

Genauso wie mir eine Immobilie im Leben eine finanzielle Unterstützung ist, ist eine Wertpapierbeteiligung nichts anderes. Im Idealfall sollte sie für immer sein. Warren Buffet lebt diese Einstellung dazu seit vielen Jahrzehnten und ist der reichste Investor aller Zeiten geworden. Warum lernen wir nicht davon und tun es ihm gleich? Nicht spekulieren und die geringste Wahrscheinlichkeit wählen wie die meisten. Sondern Investieren, die Gewinnwahrscheinlichkeit durch Buy and Hold auf das Maximum setzen und gewinnen.

Das Einzige was du dazu ändern musst, bist du selbst. Ich sage mal, es ist wichtiger zu verlernen, was Du bisher gelernst hast, als nur Neues hinzuzulernen. Wir lernen, Geld ist sicher – Aktien sind unsicher. Ich habe inzwischen die Erkenntnis – Geld ist unsicher – Aktien sind sicher. Ein Paradigmenwechsel im gesamten Denkprozess über unsere finanzielle Welt. Aber so ist es nun mal. Das kannst du überall nachlesen, Youtubevideos dazu ansehen oder deinen Bankberater fragen (der das natürlich weiß, es dir aber niemals freiwillig sagen würde).  Das Geld, mit dem wir täglich hantieren, ist absolut wertlos. Ja richtig gelesen. Es ist wertlos. Bzw. es hat nur deshalb einen Wert, weil wir kollektiv daran glauben, dass es einen Wert hat. Weil wir darauf vertrauen, dass uns jemand Waren oder Dienstleistungen im Tausch gegen die vorhandenen Metallscheiben und Papierscheine geben wird.

Ja – wie das alles zusammenspielt, ist komplex. Geldmenge, Volkswirtschaft, Zentralbank, Inflation. Alles nicht so einfach zu verstehen. Musst du auch gar nicht. Wichtig sind nur 3 Dinge zu verstehen:

  1. Geld ist nichts, das stabil ist. Nur weil wir alle daran glauben, hat es überhaupt einen Wert. Wenn Geld nicht sicher ist, bleibt nur ein Weg um es zu schützen und zu vermehren – Sachwerte wie Aktien und Immobilien.
  2. Die Substanz macht niemanden reich. Nur die Rendite aus der Substanz. Werde zu einem Renditejäger.
  3. Um erfolgreicher Investor zu werden, musst du dein gesamtes Denken umstrukturieren. Der vielleicht wichtigste Satz, den du als Investor verinnerlichen musst: »Investiertes Kapital ist nicht zum Ausgeben da«. Macht für dich keinen Sinn? Wozu hat man es dann, wenn man es nicht ausgeben darf? Was für ein Unsinn? Genau DAMIT musst du erst einmal klar kommen! Alles was zum Ausgeben berechtigt ist, ist die Rendite und auch diese sollte zum Großteil wieder re-investiert werden.

Nicht alle Aktien sind gut. Um damit nicht Baden zu gehen und dir eine Basis mit Substanz zu schaffen, schau dir mein Video an. Mit dem Video bekommst du noch die 100 besten, sichersten und stabilsten Aktien der Welt, mit denen du dir ein richtig geiles Depot aufbauen kannst, das dich in die finanzielle Unabhängigkeit katapultieren kann. Wenn du noch nicht viel Kapital hast, erfährst du die beste Fondsanlage, die ich dir empfehlen kann. Mit wenig Gebühren und maximaler Renditewahrscheinlichkeit. Das Einzige was Du tun musst? Du musst es einfach nur machen …


Was bist Du? Investor oder Spekulant?

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Über Stefan Eggl 35 Artikel
Stefan Eggl schreibt hier über seine Erfahrungen zum Thema Vermögensaufbau. Er ist überzeugt, dass jeder sein Geld mit den richtigen Investments vermehren kann. Auch Du!

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