2. Was ist Inflation eigentlich?

Wie Du dein Vermögen vor Wertverlust schützen kannst!

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Jeder kennt es. Jeder hat es schon oft gehört. Aber vorstellen können wir es uns nicht so richtig. 10 Euro sind doch in 10 Jahren immer noch 10 Euro. Das wird sich auch in 20 Jahren nicht ändern. Ja! Nur dass alles um den 10 Euro Schein herum teurer geworden ist und man nun nicht mehr den gleichen Wert dafür bekommt.

Was passiert mit meinem Geld?

Das Benzin an der Tanke ist teurer geworden, die Zigaretten auch. Semmeln kosten keine 0,30 € mehr, sondern 0,90 €. Das Gehalt ist zwar auch mitgewachsen, aber das hebt sich fast wieder auf. Man hat nichts gewonnen und nichts verloren, weil man ja selbst die Geldmaschine ist, die als Zahnrädchen der Wirtschaft mitwächst. Aber eben nur so weit, wie es der Lebensbedarf verlangt. Mehrwert hat man damit keinen erhalten oder geschaffen.

Inflation an einem Beispiel

Inflation verstehe ich am besten, wenn ich mir einen Luftballon vorstelle, aus dem die Luft entweicht. Im Englischen heißt das inflatable – aufblasbar. Genauso geht mit der Zeit die Luft aus dem Geld raus. Es wird kleiner. Nicht das Papier, aber der Wert. Wie beim Luftballon. Die gleiche Menge Material, aber 2 verschiedene Zustände.

Am besten verstehe ich das am Beispiel Computer. Wenn ich mir heute einen Computer kaufe, dann hat der nach 2 Jahren nur noch die Hälfte Wert. Wenn ich also versuchen würde, Geld in Computer anzulegen, dann würde ich es vernichten, statt es zu vermehren.

Inflation ist wie eine Waage. Auf der einen Seite ist alles was mit Geld zu tun hat (Bargeld, Sparbuch, Tagesgeld, Festgeld, Kapitallebensversicherung, Bausparer) und auf der anderen Seite sind die Dinge die mit der Zeit teurer werden – die Sachwerte (Immobilien, Aktien, Edelmetalle, Öl, Gas, Kunstwerke, Oldtimer, etc.). Die eine Seite (Geld) geht runter, die andere (Sachwerte) geht rauf. Das ist untrennbar miteinander verbunden!

100 Euro haben in 10 Jahren deshalb nur noch 61,39 Euro Kaufkraft. In 20 Jahren nur noch 37,69 Euro und in 30 Jahren noch 23,14 Euro. Das sind -80% Wertverlust! Wer bis in 30 Jahren monatlich z.B. in einen Riestervertrag einzahlt, hat immer die Inflation gegen sich und wird sich arm sparen!

Offizielle und Reale Inflation

Inflation interessiert uns also auch nur im Zusammenhang mit Vermögen, das längere Zeit liegt und nicht ausgegeben wird. Geld ist der kleinste Baustein im Vermögenspuzzle und auch der flüchtigste. Die offizielle Inflation liegt bei ca. 1-2% pro Jahr. Die Reale wird wesentlich höher angesetzt. Bei ca. 5-6% pro Jahr. Das passt auch mit der Kehrseite der Inflation zusammen. Denn alles hat 2 Seiten. Wie eine Waage. Wie 2 Pole, die untrennbar miteinander verbunden sind. Wenn eine Seite nach unten geht (Geld wird durch Inflation weniger), dann muss die andere Seite (Sachen um das Geld herum, die teurer werden) mehr werden.

Und genau so ist es auch. Der gesamte Topf der Sachwerte den es gibt (Immobilien, Aktien, Edelmetalle) wird jedes Jahr ca. um die Inflation teurer. Der Topf des Produktivkapitals (Aktien) um die ca. 6%, die die reale Inflation benennt PLUS noch ca. 3% Dividenden = 9%. Jeder der also Vermögen aufbauen möchte, muss sich im klaren sein, dass eine Anlage unter der Inflationsgrenze den Wert seiner Anlage verschlechtert, statt sie zu verbessern.

Vermögen gegen Inflation sichern

Sparbücher mit 0,2%, Festgelder, Tagesgeld, Kapitallebensversicherungen (mit ca. 3% Rendite) sind also nicht nur eine schlechte Wahl. Sie sind Geldvernichtungsinstrumente. Abermillionen deutsche lieben sie. Als wäre es erfreulich jedes Jahr Geld zum Fenster hinaus zu werfen. Wenn man also Geld hat, gibt es nur 2 Möglichkeiten etwas „vernünftiges“ damit anzustellen. Entweder man gibt es aus, oder man legt es in Sachwerte an. Wer es nicht ausgeben möchte, sondern behalten und vermehren möchte, hat gar keine andere Wahl. Immobilien sind mit im Schnitt 4 – 6% gerade noch akzeptabel. Zum Vermögensaufbau aber nicht das Beste, was man machen kann. Das kann man später zur Vermögenssicherung machen, wenn man genug aufgebaut hat. Edelmetalle usw. sind unproduktiv und haben historisch gerade einmal die Inflationsrate gedeckt. Zum Vermögensaubau absolut unbrauchbar!

Bleiben noch Aktien als einziges Produktivkapital und langfristig stärkstes Wertzuwachsinstrument, das es gibt. Mit 6 – 12% im Schnitt immer die bessere Wahl und genauso sicher wie Immobilien oder Gold (wenn  man alles richig macht) – nur mit mehr Ertrag.

Ein schönes Video gibt es bei YouTube darüber:

Hier auch noch ein sehr ernüchternder Beitrag – nur mit dem Ende bin ich nicht einverstanden! Riestern ist keine gute Lösung:


Hast Du Angst vor der Inflation? Wie hast Du bisher dein Geld gegen die Inflation abgesichert?

 

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Über Stefan Eggl 33 Artikel
Stefan Eggl schreibt hier über seine Erfahrungen zum Thema Vermögensaufbau. Er ist überzeugt, dass jeder sein Geld mit den richtigen Investments vermehren kann. Auch Du!

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