Geldanlage 2020 – die etwas anderen 5 Ideen

Wer sein Geld vermehren möchte, muss zunächst etwas zusammensparen und dann mit der richtigen Geldanlage das Investment vermehren.

Jeder Anleger muss sich, bevor er sein Geld investiert, einige wichtige Fragen stellen. Bei klassischen Geldanlagen ist es wichtig, dass er sich über die folgenden drei Fragen im Klaren ist:

  • Wie groß darf das Risiko sein?
  • Wie hoch soll die Rendite sein?
  • Wie lange darf das Geld gebunden sein?

Bei Tages- oder Festgeld ist es nicht notwendig, sich über diese Fragen Gedanken zu machen. Bei klassischen Geldanlagen schon. Wer sich dafür entscheidet, in alternative Geldanlagen zu investieren, muss noch weitere Punkte beachten. Vor allem ist es wichtig, dass der Anleger sich hierbei im Vorfeld über die Geldanlage schlau macht. Außerdem muss er sich noch eine weitere, sehr wichtige Frage stellen: Was ist Ziel und Zweck der Geldanlage? Alternative Geldanlagen versprechen zwar hohe Renditen und können die Zinsangebote der Banken für klassische Geldanlagen durchaus schlagen. Der Hauptgrund für das Investment ist bei vielen Allerdings, dass die Investments, in die das Geld fließt, nachhaltig sind.

Krypto-Werte als Anlageklasse

Schon heute ist es möglich, die neuen Kryptowährungen an spezialisierten Handelsplätzen zu kaufen und zu handeln. Die meisten Anbieter gibt es im Ausland, doch mittlerweile gibt es auch in Deutschland eine beschränkte Auswahl. Wichtig ist, sich schon im Vorfeld Gedanken über die Zusammensetzung des Portfolios zu machen. Denn auch in der Welt der Krypto-Währungen ist Diversifikation sehr wichtig, denn es gibt über 3.000 Krypto-Werte, aus denen die Anleger wählen können. Dabei sind die Krypto-Werte nur sehr schwer mit traditionellen Geldanlagen vergleichbar. Das gilt nicht nur für den Wert, sondern vor allem auch für Besitz und Verwahrung. Speziell für die Verwahrung gibt es eine große Anzahl an grundlegenden Technologien und Lösungsmöglichkeiten. Um die Themen Verwahrung, Besitz und Trading besser zu verstehen, gibt es Kryptopedia, wo alles genau erklärt ist.

Crowd-Investing in Immobilien

Beim Crowd-Investing in Immobilien können Anleger mit einer Rendite zwischen vier und zehn Prozent rechnen. Das ist mehr als es in der aktuellen Niedrigzinsphase für Festgeld oder Spareinlagen gibt. Dabei ist es möglich, bereits mit kleinen Beträgen in echte Immobilien zu investieren. Das Prinzip bei dieser Alternative ist recht einfach: Viele kleine Anleger, die „Crowd“, investieren gemeinsam in eine Immobilie und tragen zur Finanzierung bei. Das funktioniert über Crowd-Investing-Plattformen. Als Gegenleistung für das Investment gibt es satte Zinsen in Abhängigkeit von Projekt und Plattform.

Die meisten auf diese Weise finanzierten Projekte befinden sich in Deutschland und Europa. Diese Form der Geldanlage gibt es für große kommerzielle Projekte genauso wie für Wohnhäuser. Die Plattformen vereinfachen diese Form des Investments. Aufgrund der steigenden Immobilienpreise ist dies eine attraktive Anlageklasse. Dank der Plattformen haben auch kleine Anleger die Möglichkeit, hier zu investieren. Kommt es allerdings zur Pleite oder scheitert ein Projekt, droht der Totalverlust für die Anleger.

Peer-to-Peer-Kredite – P2P

Social Lending oder Peer-to-Peer-Kredite gewinnen immer mehr an Bedeutung. Bei den Anlegern sind die Gründe für eine Teilnahme an der Vergabe von Krediten an Privatpersonen sehr unterschiedlich. Viele haben durch die Finanzkrise das Vertrauen in die Banken verloren. Andere sehen hier eine gute und zugleich lukrative Möglichkeit, anderen Menschen zu helfen. Bei P2P-Kreditsystemen gibt es zwei Beteiligungsmöglichkeiten: einerseits als Kreditnehmer und andererseits als Kapitalgeber. Die Plattformen sind lediglich Vermittler zwischen den beteiligten Parteien und sie wickeln die Privatkredite ab.

Investments über eine Crowd-Lending-Plattform sind eine alternative Anlageform für Anleger. Der Gewinn fließt, wenn die Kreditnehmer die Raten für den Kredit zurückbezahlen. Denn zusätzlich zum Kreditbetrag muss der Kreditnehmer auch Zinsen bezahlen, die dem Anleger zugutekommen. Dabei gilt bei P2P-Krediten, dass die Ausfallwahrscheinlichkeit umso höher ist, je höher die potenzielle Rendite ist. Damit das Risiko kalkulierbar bleibt, beurteilen die jeweiligen Plattformen die Identität und die Bonität der Kreditnehmer. In Ratings oder Scores können die Kapitalgeber dann sehen, wie riskant eine Investition sein könnte.

Whisky und Wein – in Sachwerte investieren

Sachwerte, wie Whisky und Wein, sind sehr beliebt. Zum einen als Genussmittel und zum anderen als Geldanlage. Wer in Wein investiert, profitiert von einer gewissen Preisstabilität. Gleichzeitig kommt es bei ausgewählten Weinsorten zu Wachstum in Preisen, wovon die Anleger dann ebenfalls profitieren. Das Gleiche gilt für Whisky.

Bei Wein – und auch bei Whisky – ist es so, dass jeder Jahrgang anders schmeckt, obwohl er jedes Jahr angebaut und gekeltert bzw. gebrannt wird. Spezielle Lagen und ausgewählte Rebsorten liefern unvergleichliche Geschmackserlebnisse. Im Umkehrschluss lässt das auf eine besondere Nachfrage schließen. Außerdem sprechen sich gute Rebsorten und Jahrgänge unter den Weinkennern herum. Das kann in den Folgejahren eine beträchtliche Wertsteigerung zur Folge haben. Außerdem sind Sachwerten gut gegen Inflation gesichert. Insbesondere die Weinpreise entwickeln sich sogar oft mit der Inflation.

Ethische Investments, nachhaltige Geldanlagen in alternative Energien

Bei nachhaltigen Geldanlagen investieren Anleger ganz gezielt in Projekte, die bestimmte, klar definierte Bedingungen erfüllen. Meistens handelt es sich um ökologische Anforderungen oder Umweltförderung. Manche Investments sprechen sich auch gegen bestimmte Bedingungen aus. So dürfen beispielsweise keine Projekte gefördert werden, die Kinder- oder Zwangsarbeit fördern, die Umwelt schädigen oder mit Atomenergie zu tun haben. Die Renditen bei diesen Investments schwanken stark und können bei risikoreichen Solarprojekten zehn bis zwölf Prozent betragen. Das Angebot an nachhaltigen Investments in Deutschland wächst. Dabei gibt es sehr unterschiedliche Produkte.

Was ist wichtig?

Entscheidend ist die Diversifikation des Portfolios insgesamt. Je nach der persönlichen Meinung und Risikobereitschaft kann ein bestimmter Anteil an Kryptowährungen sinnvoll sein. Vor der Investition sollten die Anleger sich allerdings genau überlegen, was sie mit ihrem Portfolio erreichen wollen. Nicht für jeden sind Krypto-Werte die geeignete Form der Geldanlage. Manchmal sind alternative Geldanlagen besser und lassen den Anleger nachts besser schlafen.

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN:

Treppen in den Himmel Erfolg
Finanz Blog

Die Erfolgsformel – Was ist Erfolg?

8. Oktober 2017 Stefan Eggl 0

Wikipedia definiert Erfolg so: Der Begriff Erfolg bezeichnet das Erreichen selbst gesetzter Ziele. Das gilt sowohl für einzelne Menschen als auch für Organisationen. Bei Zielen kann es sich um eher sachliche bzw. materielle Ziele wie [WEITERLESEN]

Über Stefan Eggl 64 Artikel
Stefan Eggl schreibt hier über seine Erfahrungen zum Thema Vermögensaufbau. Er ist überzeugt, dass jeder sein Geld mit den richtigen Investments vermehren kann. Auch Du!

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*