Geld ist nicht zum Ausgeben da !

9 Denkfehler, die Dich nicht reich werden lassen

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Wie gehst Du mit Deinem Geld um? Hast Du am Monatsende noch genug davon oder rinnt es Dir wie Sand durch die Finger? Wahrscheinlich hast Du schon einmal gedacht „Wenn ich mehr verdienen würde, dann – ja dann wäre alles besser“. Willst Du die Wahrheit erfahren? Es würde sich NICHTS ändern!

Glaubst Du nicht? Glaube ich Dir!

Schon mal vom Parkinsonschen Gesetz gehört? Es besagt, daß die Ausgaben immer bis zum verfügbaren Einkommen steigen. Das bedeutet, selbst wenn Du das doppelte verdienst, bleibt trotzdem am Monatsende nichts übrig. Warum ist das so und wo geht das Geld hin? Schauen wir uns das einmal an:

Zunächst einmal die Frage nach dem Warum ist das so?

Weil unser Gehirn so aufgebaut ist, daß kurzfristige Belohnung IMMER erstrebenswerter ist, als lange auf etwas warten zu müssen. Vermutlich auch der Grund, warum „schnell reich werden“ einer der häufigsten Suchbegriffe im Internet ist. Schnelle Belohnung durch Drogen, Sex, Alkohol oder Aussicht auf einen schnellen Gewinn. Die Folgen sind fatal! Glücksspiel und Eingehen zu großer Risiken machen einen langfristigen Vermögensaufbau unmöglich. Dieser lange Zeithorizont ist aber mathematisch notwendig und läßt sich nicht abkürzen. Wer das in jungen Jahren verstanden hat und danach handelt, kann ein großes Vermögen aufbauen. Alle anderen spielen Lotto und gewinnen NIE – oder verlieren es dann schnell wieder, weil sie nie gelernt haben damit umzugehen. Auch das ist empirisch bewiesen – siehe nachfolgendes Video.

15 Lotto-Gewinner – Die alles verloren haben!

Das Video wird von Youtube eingebettet. Es gelten die Datenschutzerklärungen von Google.


Der in den 1960ern bekannt gewordene Marshmallowtest sollte aufzeigen, daß Menschen die bereits in der Kindheit den Belohnungsaufschub beherrschen auch später im Leben erfolgreicher würden. Die Studie ist inzwischen umstritten, da die Herkunft der Kinder nicht berücksichtigt wurde und bei der Nachkontrolle im Erwachsenenalter nicht mehr alle Probanden zur Verfügung standen. Trotzdem gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Nachgaben des kurzzeitigen Belohnungssystems und dem langfristigen Belohnungsaufschub. Die kurzfristige Belohnung gewinnt fast immer.

Was kann man dagegen tun? Man kann sich dessen bewust machen und es mit System austricksen, indem man am Monatsanfang einen festen Geldbetrag auf ein Sparkonto überträgt und dieses Konto mit dem Spruch „Dieses Geld ist nicht zum Ausgeben da“ stempelt. Macht keinen Sinn? Dann hast Du zu Geld Glaubenssätze, die verhindern, daß Du es behalten kannst. Dann mußt Du an Deinem Glaubenssatz arbeiten – nicht an Deinem Einkommen! Alles, was Du vom „Dieses Geld ist nicht zum Ausgeben da“ Konto herausnehmen darfst, sind die Erträge (Zinsen, Dividenden, Miete. Miete falls Du das Konto irgendwann einmal in eine Immobilie umwandelst). Aber die Grundsubstanz wird NIE NIE NIEMALS angetastet und ausgegeben. Nicht einfach stimmt’s?

Die zweite Frage lautete „Wo geht das Geld hin, wenn wir mehr verdienen?“. Ganz einfach – in Konsum mit dem Glauben, daß mehr Konsum, mehr Lebensqualität bietet. Qualität ist definitionssache. Wer mit dem Konsumieren glücklich ist und kein Problem damit hat, jeden Monat erneut dafür seine Lebensenergie aufzuwenden – kein Problem! Für alle anderen hier die 9 Denkfehler die verhindern, daß Du aus dem Hamsterrad raus kommst.


Denkfehler 1 – Durch Sparen ist noch niemand reich geworden

Viele träumen davon im Laufe ihres Lebens einmal reich zu werden. Aber sie haben keinen Plan, wie sie das erreichen sollen. Die meisten – wenn man sie fragt wie reich werden funktioniert sagen:

  • Berühmter Schauspieler oder Sänger werden.
  • Ein erfolgreiches Unternehmen gründen.
  • Im Glücksspiel gewinnen.
  • Eine Bank ausrauben.
  • Reich erben oder heiraten.
  • u. v. m.

Ja – das kann reich werden begünstigen. Ist aber nicht zwingend notwendig. Es gibt Menschen die 150.000 € im Jahr verdienen, aber sie werden nicht reich, weil sie alles wieder ausgeben. Und es gibt Menschen die nur 20.000 € im Jahr verdienen und sie schaffen es Reich zu werden. Woran liegt das? Es liegt in der unterschiedlichen Lebenseinstellung. Der eine hat schon genug und will auch nicht mehr. Der andere hat seiner Meinung nach zu wenig und versucht etwas zu erreichen. Dafür ist er bereit zu verzichten, Risiken einzugehen und die Belohnung auf später zu verschieben. Esseniell ist, daß um ein Vermögen aufzubauen Sparen notwendig ist und je früher man damit anfängt und je mehr man sparen kann um so mehr Vermögen kann entstehen. Wie der Plan einen Berg aufzutürmen. Wenn ich mit 20 Jahren anfange, muß ich jeden Tag nur einen Stein dazulegen und mit 60 habe ich meinen Berg fertig. Wenn ich erst mit 50 anfange, müßte ich für die selbe Berggröße jeden Tag 1 Tonne Steine schleppen. Zeit ist also ein entscheidender Faktor.

Ein weiterer Fehler ist anzunehmen, daß es sich nicht lohnt zu sparen, weil es keine Zinsen mehr gibt. Zinsen – das ist richtig – gibt es nicht mehr. Aber Rendite und diese gab es auch im letzten Jahrhundert, als es noch Zinsen gab. Und zwar 8-9% im Durchschnitt und im Speziellen bis zu 17,5%. Nachweislich und ohne doppelten Boden. Sparen macht reich! Man muß es nur RICHTIG machen.

Denkfehler 2 – Geld ist dazu da um ausgegeben zu werden welchen Sinn sollte es sonst auch haben?

Ein weitverbreitetes Denkmuster. Wenn man schon den ganzen Monat arbeiten geht, kann man auch auch etwas leisten und am Wochenende Shoppen gehen. Das sind diejenigen Menschen, die alles Geld bis zum Monatswechsel ausgegeben haben und dann jammern, daß sie immer zu wenig haben. Konsum macht kurzfristig glücklich, weil es das Belohnungszentrum anspricht. Das geht aber auch genausoschnell wieder vorbei. Was bleibt ist die Leere auf dem Konto uns bei vielen auch im Lebenssinn.

Denkfehler 3 – Altersvorsorge ist uncool, das kann ich immer noch machen

GROSSER Denkfehler! Jedes verlorene Jahr wirkt sich auf die nächsten Jahre aus und zwar negativ. Wie bei der Autoversicherung, wenn ich einen Unfall habe und hochgestuft werde. Das ist nicht nur 1 Jahr  lang so. Sondern läuft über die Beiträge von mehreren Jahren und zieht diese nach oben. Deshalb sollte man sehr genau ausrechnen, ob man einen Schaden über die Versicherung laufen läßt oder selbst bezahlt. Die Vesicherungen können solche Berechnungen am Computer berechnen.

Zurück zur Altersvorsorge. Jedes Jahr das verstreicht geht verloren. Und der Zinseszinseffekt der über die Jahre wirken könnte, wird immer kleiner. Wie bei dem Beispiel mit dem Berg ist es hier das Geld. Um eine Summe X bis zur Rente zu erreichen, genügt es als 20 jähriger jeden Monat 50 € wegzulegen. Wenn Du aber erst mit 50 anfängst, müßtest Du 1000 € pro Monat weglegen.

Denkfehler 4 – Bei Schnäppchen muß man zuschlagen, da kann man viel sparen

Wenn Du das was rabattiert ist sowieso brauchst, wäre das absolut richtig. Z.B. Klopapier, Spaghetti, Reis, Konserven. Meistens sind reduzierte Sachen aber nicht in der Lebensplanung einkalkuliert und werden aus einem Impuls heraus gekauft ohne daß ein echter Bedarf vorhanden ist. Es wird künstlich verknappt „Nur noch 2 vorhanden“ oder „Nimm 3 bezahle nur 2“ angepriesen. Was also tun? Auf alle Fälle GUT überlegen ob man das WIRKLICH braucht. Am besten empfehle ich einen Zettel in den Geldbeutel zu legen, wo drauf steht „Brauche ich das wirklich?“. Noch besser, erst einmal ein paar Tage darüber nachdenken und bei größeren Anschaffungen 4 Wochen. Bis dahin ändert sich die Gemütslage meistens und entweder man findet etwas günstigeres oder anderes oder läßt es dann doch sein.

Denkfehler 5 – Jetzt ist es eh schon egal

Beim Neuwagen noch die Sonderausstattung und Alufelgen und Winterreifen nehmen wir auch gleich mit, dann hat man alles zusammen. Die 3000 € fallen beim Kauf des Wagens der 40.000 € kostet nun auch nicht mehr ins Gewicht. Beim Hauskauf noch für 10.000 € einen Parkettboden oder Fußbodenheizung dazu. Das macht bei 500.000 € jetzt auch nichts mehr aus. Verschwendungsirrtum heißt das in der Fachsprache. Je größer die Kaufsumme um so geringer erscheint einem die „Sondarausstattungssumme“. Daß man aber auch 10.000 € irgendwoher erarbeiten muß, scheint in diesem Moment verdrängt zu werden.

Denkfehler 6 – Kostet ja nicht die Welt

Das Zeitungsabo oder der Brötchendienst. Kostet ja nicht die Welt. Sind ja nur ein paar Euro. Die „paar“ Euro summen sich leider zu einem großen Posten im Haushaltsbudget zusammen, wenn man nicht aufpaßt. Regelmäßige Kosten sind die Kosten, die am meisten „im Hamsterrad“ gefangen halten. So weit es geht vermeiden. Brötchen sind vom Bäcker doch besser, man bewegt sich um welche zu holen und billiger sind sie meistens auch. Und was in Zeitschriften steht braucht kein Mensch. Das selbe gibt’s im Internet kostenfrei und wer das wegen dem Fernsehprogramm braucht – sorry Leute, schaltet die Kiste doch einfach mal aus und beschäftigt Euch mit Eurem Partner oder mit Euren Kindern oder Freunden. Und Programmüberblick gibts im Internet inzwischen auch umsonst. Man kann sparen, wenn man will – so schwer ist das nicht!

Denkfehler 7 – Lebe heute, Carpe Diem, wer weiß ob ich morgen noch lebe

Ja – auch nicht komplett verkehrt. Aber bitte in Maßen. Du sagst Deinem Kind ja auch nicht „Lebe heute“ egal ob Du die Klasse schaffst oder durchrasselst. Natürlich mußt Du HEUTE lernen, damit Du langfristig alle Klassen schaffst. Die nächste Schulstufe erreichst oder Studium machen kannst. Das heißt doch nicht daß ich alles komplett vergessen darf. Verschwende Dein Leben nicht AUSSCHLIESSLICH um für die Zukunft zu arbeiten. Aber vergiss sie auch nicht – sie wird kommen. Lebe so als würde es keinen Morgen geben, aber plane auch so als würdest Du 100 Jahre alt werden. Einen Teil des Geldes in den Zukunftstopf und den anderen in den JETZT-Topf.

Denkfehler 8 – Geld ist böse

Wer bitteschön hat diesen Schwachsinn verbreitet? Geld ist NICHTS. Es ist bedrucktes Papier und bedrucktes Metall. Sind Diamanten auch böse? Sie sind wesentlich mehr wert. Oder Gold? Hör bitte auf diesen Mist zu denken! Ich weiß – in fast jedem Film sind die Schurken immer die mit der dicken Kohle. Egal ob bei Walt Disney oder bei James Bond. Vielleicht wollen wir es ja auch so sehen? Geld ist NICHTS. Es ist das was Du ihm für eine Bedeutung gibst. Ein Messer in der Hand eines Chirurgen kann einen kranken heilen. Ein Messer in der Hand eines Bankräubers kann töten. Geld kann Kindern in der Dritten Welt helfen. Es kann aber auch Bomben bauen und Menschenleben auslöschen. Geld ist ein Werkzeug und entsteht durch die Energie, die Du aufwendest es zu bekommen. Es ist DEINE Energie. Du kannst diese Energie verschwenden, speichern, für gute oder schlechte Zwecke einsetzen. Das alles liegt in Deiner Hand.

Denkfehler 9 – Geld macht nicht glücklich

Auch das ist Blödsinn! Wer sagt „Geld macht nicht glücklich“ sagt meinstens im selben Atemzug „Lieber glücklich als reich“. WTF? Ich sage ja auch nicht „Ich bin lieber gesund als daß ich eine Beziehung habe“. Der Vergleich macht überhaupt keinen Sinn. Aber millionen von Menschen tun das und halten sich damit in der „Hamsterrad-Falle“ gefangen, weil sie unbewust Reichtum damit ablehnen. Ich war jahrelang deprimiert, weil ich genau wußte wie es funktioniert und wie ich aus dem Hamsterrad ausbrechen konnte. Und dann hat man einen Partner, der das nicht versteht – oder einfach nichts damit anfangen kann. Scheidung, Unterhalt und damit die Verdammnis ewig in der Arbeitswelt festzuhängen. Als ich es dann doch geschafft hatte, hat sich die Depression gelichtet und ja – das Gefühl nicht mehr abhängig  zu sein, macht mich jeden Tag glücklich! GELD macht verdammt glücklich!


Fazit

Was Du über Geld denkst leitet Dich unbewust (oder bewust) hin oder weg von Aktivitäten, die Geld erzeugen. Ursprünge wurzeln in der Kindheit wie Du beobachtet hast, wie andere mit Geld umgegangen sind. Eltern, Geschwister, Freunde, Nachbarn, Lehrer. Ist Deine Umgebung „Geldfeindlich“, wirst Du das mit Sicherheit auch sein. So lange Du alles Geld ausgibst oder unverzinst herumliegen läßt, wird sich nichts ändern. Geld ist nicht (nur) zum Ausgeben da. Einen Teil am Monatsanfang sparen und investieren. Einen Teil für Spaßkäufe reservieren und der Rest geht für die Lebenshaltungskosten drauf. Unsinnigen Konsum eindämmen. Regelmäßige Kosten eliminieren soweit es geht. Sparen und das gesparte nicht gleich anderweitig wieder ausgeben, sondern wirklich sparen und nicht nur weglegen, sondern investieren. Langfristig denken und Handeln, dann steht dem 100 Jahre alt werden nichts mehr im Weg.

Fallen Dir noch weitere Denkfehler ein? Dann schreib sie in die Kommentare.

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Über Stefan Eggl 43 Artikel
Stefan Eggl schreibt hier über seine Erfahrungen zum Thema Vermögensaufbau. Er ist überzeugt, dass jeder sein Geld mit den richtigen Investments vermehren kann. Auch Du!

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