Erschreckend: So sieht es in den meinsten deutschen Depots aus

ETFs sind kein Allheilmmittel und was Du daraus lernen kannst

Liste 100 beste Aktien

Ich habe schon einige Kundendepots gesehen und kann es nur bestätigen. Die Struktur von deutschen Wertpapierdepots ist katastrophal! Selbst langjährige Anleger machen immer noch die Standardfehler und kommen nicht davon weg. Letztens habe ich unseren örtlichen Börsenclub an der Volkshochschule besucht. An diesem Tag hat gerade eines der Mitglieder sein Depot und seine Strategie vorgestellt. Ich wußte nur erst nicht, ob ich in einem schlechten Film gelandet bin oder ob das ernst gemeint war.

Da sitzt wirklich jemand, der seit 20 Jahren sein Geld an die Börse trägt und macht fast alle Fehler, die man machen kann.

  1. Nur deutsche Aktien
  2. Keine Beachtung der Branchenstreuung
  3. Gewinner verkaufen – bzw. seine Strategie war – wenn er etwas mit Verlust verkauft hat, dann verkauft er auch einen Teil eines Gewinners um den Verlust zu kompensieren (ich habe es nicht verstanden, also erwartet bitte keine Erklärung)
  4. Aktienauswahl aus dem Bauch heraus
  5. Seine Performance war ca. 2% unterhalb des DAX (Wenn ich auch noch Aufwand betreibe, will ich mehr als der DAX erreichen, sonst kann ich gleich einen ETF auf den DAX kaufen und habe meine Ruhe!)

Es war jedenfalls sehr aufschlussreich, wie irrsinnig Menschen mit ihrem Geld umgehen – bzw. wie wenig Ahnung Menschen von dieser Materie haben.

Eine meiner ersten Kundinnen hatte (von ihrem Bankberater empfohlen) nur Zertifikate in ihrem Depot. Kein seriöser Investor würde Zertifikate anfassen, weil sie einfach zu riskant sind! Warum empfiehlt die Bank das dann? Klar – weil die Bank damit Geld verdient! Die Zertifikate haben 10% Gebracht – Glück gehabt! Das wird vermutlich aber nicht so weiter gehen! Dafür bezahlt die Dame 30.000 € Gebühren im Jahr an die Bank (Anlagesummer verrate ich nicht). Was vollkommen raus fliegt ist der Zinseszinseffekt und bei vergleichbarer Rendite mit einem intelligent angelegten Wertpapierdepot hätte sie NULL Gebühren gehabt. Hier wird mehr mit der Dummheit der Menschen, statt an den Gebühren verdient…

Prof. Dr. Hartmut Walz hat in jungen Jahren eine Banklehre gemacht und  den Begriff „LeO“ von den Kundenberatern gelernt. Was heißt „LeO“? Leicht erreichbares Opfer! Muß ich als Anleger nicht erschrecken, wenn ich so etwas höre? JA! Massiv sogar! Als LeO mache ich also im Vertrauen an meine Bank z.B. einen Sparplan um für meine Zukunft vorzusorgen und wenn ich alt bin und merke, daß das irgendwie nicht das gebracht hat, was es hätte bringen sollen (oder können) – dann ist es leider zu spät, das zu korrigieren. Es bleibt dann nur die Erkenntnis, daß man aus Dummheit auf eine Menge Geld verzichtet hat. Diese Dummheit hat man teuer bezahlt, darf sie dann jedoch mit ins Grab nehmen – holldrio…

Prof. Dr. Hartmut Walz – Ich bin kein LeO!

Das Video wird von Youtube eingebettet. Es gelten die Datenschutzerklärungen von Google.


Wie sehen denn nun deutsche Depots aus und warum?

Hier ein paar Links, die das sehr anschaulich darlegen:
Der Blick in deutsche Depots ist erschreckend
So sieht es in deutschen Depots aus

  • Die Anzahl der Wertpapiere ist zu gering,
  • Die Risikostreuung ist katastrophal
  • Die investierten Summen sind zu wenig
  • Die Länderauswahl ist meist nur auf das eigene Land begrenzt
  • Die Aktienauswahl geschieht aus dem Bauch heraus und nicht nach ökonomischen Gesichtspunkten
  • Die Haltedauer ist auf wenige Monate oder Jahre begrenzt
  • Von Strategie ist weit und breit nichts zu sehen

Wenn jemand nur deutsche Aktien kauft, nennt man das den Home Bias Fehler. Das gilt übrigens auch für alle anderen Länder. Die Nähe zum Heimatmarkt suggeriert mehr Sicherheit, die real aber nicht vorhanden ist. Eine Siemens oder SAP agiert inzwischen auch weltweit und Weltfirmen wie ebay oder AMZON haben ihren Firmensitz nach Irland oder Zypern verlegt, weil es steuerlich besser für sie ist. Sind es nun Irland- oder Zypernfirmen oder trotzdem USA Firmen? Heimatnähe ist ein Irrglaube, der nur eine mögliche gute Performance im Keim erstickt.

Besser ist es, sich auf Qualitätsfirmen zu konzentrieren, die seit vielen Jahren und Jahrzehnten bewiesen haben, daß sie Geld verdinenn können. Nur wie finden?

Und weil das nicht so einfach ist und weil es inzwischen die Erkenntnis gibt, daß Fondsmanager auch nicht besser sind als der Markt, kam wohl jemand auf die Idee, den Markt für alle zugänglich zu machen. Das heisst heute ETF (Exchange Traded Fund) und ist immer die exakte Nachbildung eines Index. Hat wenig Gebühren und gilt als Allheilmittel der Geldanlage. Nur eines wird dabei übersehen – Du kannst NUR einen Index kaufen! Und ein Index ist NIEMALS die Summe aus Qualitätsfirmen! Größe alleine ist kein Qualitätsmerkmal. Ich kann eine AG an die Börse bringen und 100 Milliarden einsammeln – dann bin ich groß und lande evtl. sogar in einem Index. Wenn ich so viel Gewinn erwirtschafte, daß ich überleben kann, bleibt evtl. sogar mein Börsenwert stabil und evtl. kann ich sogar jedes Jahr 2% Dividende ausschütten. Aber das war es dann auch schon. Kein Wachstum, kein „Mehr“, keine Inflationskompensation. Wenn ich so etwas mit einer 10% pro Jahr Aktie kombiniere, kommen am Ende nur 5% Gesamtrendite an. DESHALB ist mit Indizes – bzw. ETFs nicht mehr drin, als 7-9% Durchschnittsrendite pro Jahr. Die Credit Swiss hat analysiert: Würde man die „Krücken“ aus den Indizes entfernen, wäre eine Rendite von 17,5% pro Jahr Normalität!

Ein ETF macht GENAU das was der Index macht!

Die erste Frage würde dann lauten: Welchen Index hole ich mir?
DAX, Eurostoxx50, Dow Jones, S&P 500, , MSCI World, Nasdaq oder einen der anderen 6478 ETFs die es (2018) gibt?
ALLE Indices verlieren bei Börseneinbrüchen massiv an Wert – Qualitätsaktien nicht!

Ein Beweis?
Ich habe 24 Qualitätsktien als Mischung zusammengefasst (Bild unten) und die Gesamtentwicklung grafisch dargestellt. 2000-2003 ist der DAX mit dem Platzen der DOT.COM Übertreibung um -73% eingebrochen und viele andere Indices sind auch massiv zurückgegangen. 2007-2009 war dann die Finanzkrise und der DAX ging -55% zurück. Was hat der Qualitätsmix gemacht?

2000-2003 ist er weiter gestiegen – etwas schwächer, aber dafür war er die 2 Jahre zuvor bereits extrem gestiegen. 2009 gab es einen kleinen Einbruch, der schnell wieder ausgebügelt war. In Summe hat es diese Aktien überhaupt nicht berührt, was in der Welt passiert ist! DAFÜR gibt es aber keinen ETF…

Dafür hätte ich z.B. 10.000 € in einen ETF auf den DAX angelegt in 25 Jahren 63.220 € (7,65%/Jahr) gemacht und mit dem Qualitätsmix 1,2 Mio € (21,10%/Jahr) herausgeholt.

DAS ist eine GESETZMÄSSIGEIT, die auch in Zukunft so funktionieren wird!
Hier ein externer Artikel der das noch einmal untermauert und bestätigt:
Qualität zahlt sich aus

Wer sich dafür interessiert wie das genau funktioniert, macht am besten ein KOSTENLOSES Strategiegespräch in dem ich alles ganz genau erkläre!

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Stefan Eggl schreibt hier über seine Erfahrungen zum Thema Vermögensaufbau. Er ist überzeugt, dass jeder sein Geld mit den richtigen Investments vermehren kann. Auch Du!

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