Die erfolgreichste Anlagestrategie aller Zeiten

20 ausgewählte Anlagestategien und deren Erfolgspotential

Wenn man sich mit Geldanlage beschäftigt, stellt sich unweigerlich irgendwann die Frage „Was ist denn nun das Beste, das ich machen kann“? Das lukrativste, das Gewinnbringendste, und auch das sicherste? Schwierige Fragen, die sich so pauschal gar nicht beantworten lassen. Kommt es ja auch auf die pesönlichen Lebensumstände, die Risikobereitschaft und emotionalen Fähigkeiten jedes einzelnen an.

Für diesen Artikel möchte ich das einmal alles ausklammern und mir vorstellen wir hätten den idealen Anleger vor uns. Er ist jung, hat keine Scheu vor Risiken, kann emotional mit Verlusten – bzw. mit vorübergehenden Schwankungen umgehen. Er möchte die Balance zwischen Chance und Risko optimal einpendeln. Was sollte dieser Anleger also tun?

Als erstes sollte er sich damit beschäftigen, welche Anlagen wieviel Rendite versprechen und wird sehr bald bei Immobilien und Aktien landen. Da diese historisch und empirisch untersucht immer die einzigen 2 dauerhaft nachweisbaren Wertvermehrer waren.

Dann muß er sich zwischen diesen Beiden Möglichkeiten entscheiden – es sei denn er hat bereits ein paar Millionen und kann sich mit Beiden Anlageformen eindecken. Ansonsten wird das Geld wohl bei den wenigsten für Beides reichen. Die Ambitionen sind wieder persönlicher und struktureller Natur zu was man sich mehr hingezogen fühlt. Rein mathematisch stehen bei Aktien mehr Aktionsmöglichkeiten zur Verfügung. Da er mit weniger Einsatz breiter streuen kann, vermindert er das Risiko und statistisch ist bei Aktien mehr Rendite bei ähnlichem Risko möglich.

Er will etwas erreichen und braucht eine hohe Rendite. Also beschäftigt er sich mit Aktien und lernt, daß hier alles undurchsichtig und risikobehaftet ist und er am besten einen Fonds oder ETF machen sollte.

Da sind aber noch diese Anlagestrategien, die mehr Erfolg versprechen:

  1. Dividenenstrategie – Dogs of the Dow Strategie
    Es werden Aktien augewählt, die eine hohe Dividende ausschütten
  2. Dividendenwachstumsstrategie
    Es werden Aktien ausgewählt, die regelmäßig die Dividende steigern
  3. Momentumstrategie, auch Trendfolge genannt
    Da ein Trend wie steigende Kurse aufgrund des einsetzenden Herdentriebes der Anleger oft über einen längeren Zeitraum anhält, werden Aktien möglichst zu Beginn dieses Trends gekauft und am Ende des Trends verkauft und solche Trendfolgeindikatoren gesucht. Es werden gerne Aktien ausgewählt die in den letzen 6 Monaten gut gelaufen sind
  4. Value Investing, so macht es Warren Buffet
    Die Suche nach unterbewerteten Aktien
  5. Deep Value Investing, niedrigstes KGV
    Aktien mit einem hohen Abschlag (einem Deep Discount) zum Wert der vorhandenen Vermögenswerte kaufen
  6. Growth Investing, Jagd nach dem Wachstum
    Wachstumsorientiertes Anlegen ist eine Strategie, die nach Unternehmen mit starkem Wachstumspotenzial sucht. Natürlich kann man argumentieren, dass alle Unternehmen wachsen müssen. Wachstumsorientierte Investoren suchen jedoch nach Unternehmen, die deutlich höhere Wachstumsraten haben als der Markt oder die Branche in der sie sich befinden.
  7. Indexorientiertes Investieren, ETF ist Trumpf
    Es wird mittels ETF in einen Index investiert
  8. 200-Tages-Durchschnitts Strategie
    Ist der Kurs unter der 200 Tageslinie wird gekauft, ist er darüber wird verkauft
  9. Schwellenländer und Emerging Markets Strategie
    Von aufstrebenden Märkten wird mehr Potential erwartet
  10. Small Caps Strategie
    Was klein ist kann schneller wachsen als das schon groß ist
  11. Schwergewichts Strategie
    Schwergewichtige Unternehmen besitzen nicht nur eine hohe Marktkapitalisierung und damit Marktmacht gegenüber kleineren Konkurrenten, sie profitieren auch von einer höheren finanziellen Sicherheit, gefestigten Umsätzen und dem Ruf vergangener Erfolge. Mit der Schwergewichtsstrategie setzt der Anleger auf relativ geringes Risiko und niedrige Transaktionskosten, da er solche Aktien in der Regel sehr lange halten kann und sich nicht tagesaktuell über die Unternehmen informieren muss.
  12. Buy & Hold Strategie
    Kaufen und liegen lassen
  13. Bottom Fishing Strategie
    Hierbei wird versucht, Aktien ausfindig zu machen, deren Kurs gefallen ist und sich im Sinne der Charttechnik ein stabiler Boden gebildet hat. Außerdem muss die Erwartung bestehen, dass der Kurs wieder steigt, beispielsweise weil es sich um eine unterbewertete Aktie handelt. Wer dann zum richtigen Zeitpunkt investiert, kann mithilfe des Bottom Fishing Gewinne realisieren, sobald sich der Trend umkehrt und der Aktienkurs wieder erholt.
  14. Prozyklische und antizyklische Strategie
    Entweder kaufen wenn alles nach unten geht oder kaufen wenn es anfängt breit nach oben zu tendieren. Verkaufen natürlich dann entgegen den Kaufkriterien.
  15. Saisonale Strategie
    Sell in May and go away, but remember come back in September
  16. 12 Monats-Gewinner Strategie
    Es wird gekauft, was in den letzten 12 Monaten gestiegen ist
  17. Dividend Low 5 Strategie
    Der Anleger wählt aus einem Aktienindex die zehn Werte heraus, die die höchste Dividende auszahlen, und wählt aus diesen dann die fünf mit den niedrigsten Börsenkursen zum Kauf aus.
  18. Relative Stärke nach Levy
    Die Relative Stärke nach Levy wird errechnet, indem der Wochen-Schlusskurs des Basistitels durch das arithmetische Mittel der Wochen-Schlusskurse im Betrachtungszeitraum dividiert wird.
  19. Levermann Strategie
    Akienauswahl nach Punktesystem
  20. Megatrend Strategie
    Aktien kaufen die über langen Zeitraum einen Positivtrend haben
  21. Duck, Turtle etc. Strategie

Welche soll er denn nun auswählen? Und vor allem – wie umsetzen?
Oliver Paesler hat sich dem Thema auch angenommen, kommt auf ein Computergestützes Ergebnis, das ich als wenig praxistauglich für Privatanleger betrachte. Er macht zwar nach eigenen Angaben 20% pro Jahr. Dafür sind die Einstiegshürden aber auch entsprechend und ist auch nicht umsonst zu haben. Ab 250.000 € kann man hier einsteigen und bezahlt mit 1,5% vom Anlagevolumen. Bei 1 Mio sind das auch 15.000 € – die spar ich mir und hab auch noch den Spaß meine Sachen selbst in der Hand zu haben. Wer sich dafür interessiert – hier das Youtube Video

Börsenstrategien im Vergleich: Wie erfolgreich sind Börsenstrategien wirklich?

Das Video wird von Youtube eingebettet. Es gelten die Datenschutzerklärungen von Google.


Es gibt eine Erkenntnis, die hier sehr schön beschrieben wird:

Beispiel 1
Beispiel 2

Alledings mit einem kleinen Schönheitsfehler, den ich ausgemärzt habe. Alle Strategien haben entweder den Nachteil, daß man ständig dabei bleiben muß und auf Ereignisse reagieren muß (Kaufen zu Kriterium A und verkaufen zu Kriterium B). Oder daß kein Augenmerk auf eine Auswahl von Investments gelegt wird und pauschal der gesamte Markt (oder Teile davon) gekauft wird. Beides führt zwar zu Erfolgen, wenn man aber richtige Auswahl, Trend UND Buy & Hold kombiniert, dann wird daraus die beste Anlagestrategie aller Zeiten.

Was sich die meisten hierbei fragen werden „Nach welchen Kriterien soll man denn die dafür zu verwendenden Aktien auswählen“? Wer weiß denn schon, was sich gut entwickeln wird? Ist ja eh alles nur Spekulation? Ich habe mir darüber viele Jahre den Kopf zerbrochen und irgendwann Antworten gefunden. Es ist eine Kombination aus Trendfolge (nach meinen eigenen Kriterien), Dividendenzahlungen, den Erkenntnissen der Erfolgswissenschaft und einem Mindset fernab der spekulativen Ansätze. Diese Erkenntnisse haben mich viel Geld damit machen lassen und ein wenig wohlhabend werden lassen.

In meinen jungen Jahren war ich einmal auf einer Trabrennbahn und habe mich gefragt, nach welchen Kriterien ich eine Wette machen soll, wenn ich davon überhaupt keine Ahnung habe. Dann ist es eigentlich ein reines Glücksspiel – es sei denn, man taucht etwas in die Psychologie mit ein… Ich bin dann nach dem Prinzip Masse gegangen und habe mit dem Favoriten auf Platz gegesetzt. Das hat meistens geklappt – aber nicht immer. Man hat nicht die großen Gewinne, aber auch nicht den dauernden Totalverlust. Prinzipjell hat das meinen Anlagestil mitgeprägt. Mit Aktien ist das nur andeutungsweise zu verlgeichen. Aber so weit weg ist es nicht.

Der Unterschied liegt wieder mal in den Details. Wette ist entweder ein Gewinn oder ein Totalverlust. Aktie – wenn man das vernünftig eingrenzt – ist ein Totalverlust so gut wie ausgeschlossen. Oder wer kann sich vorstellen, daß es Coca Cola morgen nicht mehr gibt? Oder Mc Donalds? Es gibt also gravierende Unterschiede. Auch ist eine Aktie kein Pferd, das mal gute und mal schlechte Tage hat. Auch wenn sie schwanken. Aber das hat andere Ursachen.

Wenn ich 1000 Rennpferde zur Verfügung hätte und habe keine Ahnung von der Materie und sollte eine „Erfolgsgruppe“ definieren, was würde ich tun? Ich könnte die kräftigsten zusammenbündeln. Oder die leichtesten. Oder die die nur Hafer fressen oder nur Karrotten, oder am wenigsten krank waren. Oder ich packe einfach alle in einen „Pferde-INDEX“, weil in Summe werden die mit der Zeit auch älter – ja das ist jetzt etwas ironisch gemeint…

So kommt mir der Aktienmarkt vor. Man bündelt die größten eines Landes. Oder alle einer Branche. Oder die Dividendenzahler oder man nimmt die 1600 größten Unternehmen der 23 größten Industriestaaten und schmeißt die mal in einen Topf, das nennt man dann MSCI World Index. Man nimmt nur die Aktien, die letztes Jahr die Gewinner waren oder nur kleineren Unternehmen oder Unternehmen die bei Vollmond geründet wurden? Hallelujah – von Ahnung kann ich da irgendwie nichts herauslesen. Das ist alles ein im Nebel Fischen – unglaublich!

Dabei könnte alles so schön einfach sein – wenn man die Eckpunkte kennt. Ich kann meine Erkenntnis heute auf alles anwenden. Pferde, Menschen, Pfanzen, Produkte, Gaststätten, Autos, Bilder, Werbung/Marketing und natürlich am liebsten auf Aktien. Weil da läßt sich dieses Wissen am leichtesten monetarisieren.

Prinzipjell ist es nicht schwer. Es geht darum, Erfolg zu erkenen und sich daran zu beteiligen. Beispiel: Würde ich Werbung schalten wollen, mache ich das auf einer Webseite die viele oder wenige Besucher hat? Oder bei einem kleinen örtlichen Fußballverein, wo gerade mal 50 Leute zum Zuschauen kommen oder beim Superbowl, der das größte Medienspektakel der Welt ist? Gehe ich mit einem Date lieber in ein Hinterhoflokal, wo die Stühle und Tische schon Beschädigungen haben – aber billig ist – oder in ein angesagtes Retaurant, bei dem man sogar reservieren muß, weil es so beliebt ist? Natürlich gehört noch ein wenig mehr dazu. Die Kunst ist es, das auf Aktien zu übertragen und genau diese Schnittstelle habe ich gefunden.

Ich habe als 16 jähriger schon prinzipjell verstanden wie es funktioniert und mit 27 habe ich die entscheidenden Infos in die Hand bekommen. Ich hatte EIN Leben vor mir um zu testen ob es funktionieren wird und wollte 500% sicher sein, daß ich alles richtig mache. Einsteins Glanzleistung war es ein kompliziertes Problem auf eine kurze Formel zu bringen E=m*c2. Ich habe meine „Formel“ auf 5 Punkte reduziert, nach denen ich vor gehe und nach 35 Jahren WEISS ich jetzt auch, daß es funktioniert!

Du willst auch wissen wie das funktioniert?
Kein Problem – lies meinen Leitfaden Reichtum und trag Dich einfach zu einem persönlichen Gespräch oder Coaching ein.

Leitfaden Reichtum

Wer sagt, daß das Humbuk ist, für den habe ich eine einfache Frage: Wer von Euch macht für sich eine saubere Statistik und hat Überblick über seine Zahlen über Jahre hinweg? Also Einkommens-, Vermögens- und Depotentwicklung (falls vorhanden…)? Dann schreibt mir das bitte hier mal unten in den Kommentar. Hat irgendjemand über viele Jahre hinweg mehr wie 10% im Jahr geschafft? Und am besten nicht nur mit 500 Euro „Spielgeld“ und einer „Glücksaktie“. Das würde mich wirklich ernsthaft interessieren!

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Über Stefan Eggl 58 Artikel
Stefan Eggl schreibt hier über seine Erfahrungen zum Thema Vermögensaufbau. Er ist überzeugt, dass jeder sein Geld mit den richtigen Investments vermehren kann. Auch Du!

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