Die 7 häufigsten Fehler die Menschen bei Geldanlagen machen

Warum Investieren ohne Plan und Ziel nicht zum Erfolg führt

Liste 100 beste Aktien

Eine gute Geldanlage ist für viele Menschen zu einem wichtigen Thema geworden. Immerhin kann
auf diese Weise verfügbares Kapital bereits mittel und langfristig, etwa für das Alter, investiert
werden. Der Markt bietet dabei eine Vielzahl von unterschiedlichen Möglichkeiten, wie man mit dem
eigenen Geld und einer guten Anlage eine Rendite erzielen kann. Es ist aber eben diese Vielfalt, die
manch einen Anleger und besonders Neulinge in diesem Bereich vor Herausforderungen stellt. Wer
sicher sein möchte, dass am Ende auch wirklich ein Gewinn mit der eigenen Anlage verbunden ist,
sollte einige typische Fehler bei den ersten Investments vermeiden.

1. Ohne ein Ziel investieren
Gerade in der Vergangenheit war es für viele Anleger normal, dass sie einfach den einen oder
anderen Euro übrig hatten und dieses Geld dann mehren wollten. Das ist natürlich ein
verständlicher Ansatz, sorgt Geld auf dem Konto doch eher für einen Wertverlust. Wer sich aber
dazu entscheidet, das eigene Geld zu investieren, sollte dabei auch ein klares Ziel verfolgen. Das
gilt sowohl für eine langfristige Strategie als auch für einen Wunsch, der mit dem gemehrten Geld
verbunden sein sollte.

Entsprechend der eigenen Ziele unterscheiden sich dann auch die richtigen Formen der Anlage.
Wer zum Beispiel einfach nur verhindern möchte, dass das eigene Geld für das Rentenalter durch
die Inflation aufgezehrt wird, kann dies am ehesten durch eine langfristige und möglichst sichere
Anlage wie eine Risikolebensversicherung erreichen. Möchte man aber gezielt das Geld vermehren,
wird man vermutlich eher an der Börse oder bei riskanteren Produkten mit einer potentiell hohen
Dividende glücklich werden. Entsprechend wichtig ist es, dass vor der eigentlichen Anlage ein
klares Ziel formuliert wird.

2. Zu sehr auf eine Form der Anlage vertrauen
Ein typischer Fehler von Einsteigern im Bereich der Geldanlage liegt darin, dass sie sich mit ihren
eigenen Möglichkeiten zu sehr einschränken. Da hat man zum Beispiel von einem guten Tipp für
eine Aktie gehört und investiert künftig nur noch in diese. Gleiches gilt, wenn der Anleger darauf
verzichtet, einmal über den Tellerrand zu blicken und somit gute Chancen für eine Investition
entgehen. Diversifikation ist das Stichwort – auch dann, wenn man selbst erst den Einstieg in den
Bereich der Geldanlagen vor sich hat.

Es ist klug, wenn man mehrere Papiere im Auge behält und bei Bedarf bereit ist, in ein neues
Produkt zu investieren. Das gilt auch für generelle Anlagestrategien. Phasenweise ist die Börse
nicht unbedingt das ergiebigste Werkzeug für das eigene Kapital. Wer trotzdem weiterhin eine gute
Rendite haben möchte, sollte bereit sein, in andere Produkte zu investieren. Wer seine eigenen
Anlagen streut, reduziert somit auch direkt das Risiko eines Ausfalls. Diversifikation ist einer der
wichtigsten Schlüssel für erfolgreiche Geldanlagen.

Wenn man dann noch den sogenannten Home Bias vermeidet, macht man es richtiger wie 90% aller
Privatanleger. Home Bias bedeutet, daß ein Anleger nur in Landeseigene Aktien investiert. Das machen
weltweit fast alle Anleger falsch. Der Deutsche investiert nur in deutsche Aktien, der Franzose nur in
französiche und der Japaner nur in japanische.Vermutlich um das Währungsrisiko zu vermeiden.
Nur entgehen so auch die lukrativsten Investments, die Währungsschwankungen ohnehin durch
weltweite Aufstellung wieder wett machen, indem sie in allen Ländern der Erde in allen Landeswährungen
verkaufen – z.B. McDonalds.

3. Nicht ausreichend über Steuern und Gebühren nachdenken
Bei der Kalkulation möglicher Gewinne werden besonders von Einsteigern zwei entscheidende
Fehler gemacht: Sie ignorieren die Gebühren, die bei den meisten Brokern und auch den meisten
Anlagearten fällig werden. Darüber hinaus vergessen sie, dass auf die Gewinne, die sich aus einer
Anlage ergeben, auch noch die Kapitalertragssteuern gezahlt werden müssen. Spätestens dann,
wenn man in diesem Bereich ein bisschen umfänglicher tätig ist und darüber hinaus versucht in
mehr als einer Anlageform erfolgreich zu sein, können sich die Gewinne schon einmal summieren.
Die sich daraus ergebenden Steuerlasten werden oft vergessen. Entsprechend sinnvoll ist es, wenn
sich Anleger einen guten Steuerberater suchen, der mit den Einkünften helfen kann. Auch dieser ist
aber natürlich ein Kostenfaktor.

Selbiges gilt für die Gebühren. Bei den meisten Portalen entstehen entsprechend der eigenen
Transaktionen zusätzliche Gebühren, die an die Bank gezahlt werden müssen. Bei der Kalkulation
etwaiger Gewinne sind also auch diese Faktoren unbedingt zu beachten.

4. Auf heiße Tipps und Trends setzen
Zugegeben, der Einstieg in die Welt der Kapitalanlagen erfolgt in der Regel über die
Mundpropaganda. Über einen Freund, Verwandten oder Kollegen erfährt man von einer tollen
Möglichkeit, wie das eigene Geld vermehrt werden kann. Oftmals kann dies auch gelingen. Es sollte
allerdings nicht die Regel werden. Besonders das Internet bietet eine Vielzahl dieser vermeintlich
lukrativen Optionen für den Einstieg in den Wertpapierhandel. Und wenn sich erst einmal
herumgesprochen hat, dass man an der Börse handelt, werden plötzlich viele Menschen im eigenen
Umkreis vermeintlich heiße Tipps für eine Investition haben.

Tatsächlich sollte man sich bei der eigenen Strategie für die Anlage auf das eigene Bauchgefühl und
vor allem die eigene Recherche verlassen. Viele der Trends und heißen Tipps haben sich im
Nachhinein als ein Fehler herausgestellt. Zu einer guten Anlage gehört es, dass man das Potential
ausreichend prüft und sich am Endet selbst entscheidet. Die Welt der Trends kann sich lohnen –
geht aber in der Regel mit einem sehr hohen Risiko einher und hat schon so manchem Anleger
richtig viel Geld gekostet.

5. Anlagen nur als ein kurzfristiges Investment sehen
Besonders in den Zeiten, in denen die Börse kriselt, wird sehr schnell sichtbar, wie die Panik um
sich greift. Geht der Dax für einige Wochen nach unten und verlieren die großen Marke in schneller
Zeit viel Werte, will niemand derjenige sein, der am Ende auf seinen Papieren sitzen geblieben ist
und dadurch zu viel Geld verloren hat. Der Fehler liegt hier darin, dass die Börse als ein Instrument
für kurzfristige Gewinne wahrgenommen wird. Es ist aber tatsächlich so, dass auch der
Aktienhandel einer eher langfristige Angelegenheit ist.

Kurzfristige Schwankungen und auch kleine Crashs sind die Normalität und man kann ihnen nicht
entgehen, wenn man am Aktienmarkt erfolgreich sein möchte. Wichtig ist, dass man nicht die Ruhe
verliert. Im Gegenteil: Liegen die Kurse am Boden, könnte es genau der richtige Zeitpunkt sein, um
in neue Papiere zu investieren. Die eigenen Anlagen sollten daher nicht bei dem ersten Anzeichen
einer vermeintlichen Krise verkauft werden. In der Regel ist die langfristige Erholung lukrativer als
der Schutz vor kurzfristigen Verlusten.

6. Das eigene Können und Wissen überschätzen
Wer ein paar mal erfolgreich mit Aktien gehandelt hat, kann sich sehr schnell in einem Rausch
verlieren. Da beginnt man vom bewährten Kurs abzuweichen und statt den durchdachten
Entscheidungen, die bisher zum Erfolg geführt haben, auf Bauchentscheidungen zu setzen. Das ist
ein Phänomen, das in der Vergangenheit häufig beobachtet werden konnte. Es ist allerdings auch
ein hohes Risiko. Niemand, nicht einmal Warren Buffett kann die Entwicklungen an der Börse
vorhersagen. Es ist eine Frage von Erfahrung und auch von verfügbarem Kapital. Man sollte also
nicht auf die Gedanken kommen, dass die ersten Erfolge ein Garant dafür sind, dass man plötzlich
mit mehr Risiko arbeiten sollte. Auch hier gilt: Es sind langfristige Investitionen und der eigene
Einfluss auf Börsenkurse ist nicht wirklich vorhanden.

7. Das Risiko unterschätzen
Zu guter letzt sollte man sich immer vor Augen halten, dass es keine Gewissheit darüber gibt, dass
man Ende aus einer Anlage auch mit einem hohen Gewinn herausgeht. Je höher die potentielle
Rendite, desto höher ist auch das Risiko, dass man am Ende die eigene Anlage verlieren konnte.
Daher ist unbedingt darauf zu verzichten, dass Haus und Hof in ein Investment an der Börse
investiert werden. Das Risiko bleibt immer bestehen und sollte stets im Hinterkopf behalten
werden.

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Über Stefan Eggl 39 Artikel
Stefan Eggl schreibt hier über seine Erfahrungen zum Thema Vermögensaufbau. Er ist überzeugt, dass jeder sein Geld mit den richtigen Investments vermehren kann. Auch Du!

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