Definition von Risiko bei Geldanlagen

Das Risiko des Totalverlustes durch die Inflation über 40 Jahre

Liste 100 beste Aktien

Risiko war für mich immer ein Begriff von einem ganz schlimmen Ereignis. Wenn man sich den Finger abschneidet oder jemand aus der Familie stirbt. Oder wenn man Geld verliert – warum eigentlich? Warum ist es für die meisten so schlimm Geld zu verlieren? Weil wir in der Regel hart dafür gearbeitet haben und die Lebenszeit die dem gegenüber steht verloren ist. Und natürlich auch wegen der verlorenen Möglichkeit das Geld gegen etwas schönes einzutauschen – also einkaufen zu gehen. Geld ist hochemotional und es tut weh, wenn wir betrogen werden und auf diese Art Geld verlieren.

Bei Risiko klingeln immer die Alarmglocken „TOTALVERLUST“ ist möglich. Ja – wenn ich ins Casino gehe und alles beim Roulette auf rot setze ist das so. Wie sieht es mit der Inflation aus? Wenn ich heute 10.000 Euro unter mein Kopfkissen packe und mit 1,6% Inflation rechne, kann ich nach 10 Jahren nur noch so viel davon kaufen, wie heute für 8532 Euro. Nach 20 Jahen sind es nur noch 7279 Euro und nach 30 Jahren 6310 Euro. Nach 40 Jahren hat sich der Geldwert fast halbiert auf 5384 Euro.

Wo bitte ist hier kein Risiko?

Die sogenannten sicheren Geldanlagen bei Bank & Co waren noch NIE zielführend. Auch nicht in den Zeiten als es noch Zinsen gab. Warum? Weil 1,6% Inflation nicht die ECHTE Inflation ist! Die echte Inflation liegt bei ca. 6,5%. Die offizielle Inflation wird lediglich aus dem Warenkorbsystem gebildet. Inflation bedeutet aber Kaufkraftverlust des Geldes. Auch wenn ich gezwungen bin, immer mehr Geld auszugeben um meine Lebensumgebung am Laufen zu halten, dann habe ich auch deshalb weniger zur Verfügung. Das ist auch wie eine Inflation. Dazu zählt also auch daß man immer wieder in Abständen neue Computer, Handys, Spielekonsolen und Updates bei Software braucht. Technische Veralterungen erneuert werden müssen und dadurch auch ein paar Jahre alt gewordene Geräte kaum noch Wiederverkaufswert haben, weil neue Geräte leistungsfähiger sind (Inflation der Technik). Reparaturen z.B. bei Autos werden immer teurer, weil Technik und KnowHow auch mehr kosten. Es gibt kaum noch einen Lebensbereich, der davon unberührt ist. Von der Heizungsanlage bis hin zur digitalen Windel mit Funk-Feuchtigkeitssensor (nicht lachen – das gibt es wirklich!).

30 oder 40 Jahre sind weit weg, wird so mancher sagen. Wer weiß, ob man das überhaupt erlebt? Ja – und trotzdem machen viele eine Kapitallebensversicherung, eine Betriebsrente, Riester oder Rührup oder eine Rentenversicherung. Inzwischen so mancher auch Fondsgebunden und denkt er tut sich etwas gutes – und irrt gewaltig. Wer mit 27 zum Arbeiten anfängt und mit 67 in Rente geht, hat wieviele Jahre vor sich? GENAU – 40. So abwegig ist das also gar nicht!

Bei realen 6,5% Inflation halbiert sich die Kaufkraft von 10.000 Eur bereits nach 12 Jahren! Nach 40 Jahren bleiben noch klägliche 857 Euro übrig. Das Risiko mit Geldprodukten Kaufkraft zu verlieren ist enorm! Klar hast Du nach 40 Jahren immer noch 10.000 Euro unter dem Kopfkissen. Aber was hilft Dir das, wenn das was Du heute für 10.000 Euro bekommst, dann 124.000 Euro kostet? So genau spuckt das aber der Inflationsrechner aus – und es stimmt! Denk mal zurück, was der erste VW Käfer gekostet hat. Das waren 5000 DM. Und der Verdienst lag bei 500 DM im Monat! Überleg mal, was Du heute verdienst und was heute ein einfacher Neuwagen kostet. Auf dem Münchner Oktoberfest hat sich Ende der 90er jeder aufgeregt, als eine Mass Bier über 10 DM kosten sollte. Heute (Juli 2019) lese ich: „Teuerstes Wiesenbier – eine Mass kostet 11,60 Euro“. Rechne mal um! Das wären 22,70 DM. Damals hätte bei so einem Preis jeder den Vogel gezeigt!

Was ist in 20 Jahren?

Entweder eine Wiesenmass kostet dann 23,20 Euro oder wir bekommen zwischendurch wieder eine neue Währung die sich erneut im Zahlenwert halbiert. 2 Euro gegen einen neuen EuroDollar oder Globo oder vielleicht nennen wir die neue Währung dann Märkel? – oder so ähnlich…

Wäre es nicht langsam besser, den wissenschaftlichen Erkenntnissen glauben zu schenken? Aktien – im allgemeinen und in der westlichen Welt – rentieren seit Jahrzehnten mit 8-12%. Und nach 15 Jahren sinkt das Risiko eines Verlustes fast auf Null. Aktien im speziellen – wenn man eine nachgewiesen funktionierende Strategie – wie z.B. meine – kontinuierlich durchzieht, dann kann man auf bis zu 17% pro Jahr kommen. Langfristig wohlgemerkt! Die CreditSwiss hat hierzu 2017 eine Studie veröffentlicht, die ganz klar belegt: Ja – das ist Realität und kein Hirngespinst. Solche Renditen sind machbar und auch noch relativ risikolos, wenn man weiß, wie es funktioniert und man sich daran hält. TOTALVERLUST wird bei Aktien gerne als Risikohinweis angegeben. Sicher – wenn ich von der Klippe einer Schlucht springe ist das auch ein Total-Tod-Risiko. wenn ich aber einen ausgewiesenen Weg mit Sicherungen gehe, dann ist das Risiko einschätzbar. Genauso hier. Wenn ich CocaCola, Microsoft, Münchner Rück, Fielmann, McDonalds, LÒreal, SIXT, AMAZON, Adidas und Starbucks zu gleichen Teilen kaufe, dann ist das Risiko des TOTALVERLUSTES so unwahrscheinlich, wie ein Blitzschlag. Wenn ich irgendwelchen heißen Tips hinterher laufe, dannn muß sich niemand wundern, wenn man damit baden geht.

10.000 € mit einer vernünftigen Strategie anlegen sieht dann ganz anders aus:

Bei 17% würden aus 10.000 Euro nach 40 Jahren 5,3 Mio Euro.
Selbst wenn es nur 12% wären, kommen immer noch 930.000 Euro heraus.
Und im schlechtesten Fall bei 6,5% sind es 124.160 Euro.

Damit wäre wenigstens die Kaufkraft erhalten geblieben!
6,5% wären eine Risikolose Anlage!

Die Bezeichnung Risiko ist deshalb mit Vorsicht zu genießen.

Ein Kajakfahrer fuhr einen Wasserfall hinunter und stieß mit dem Bug ganz unglücklich in ein Loch, das unter dem Wasserfall nicht zu sehen war. Er steckte da also fest und von oben prasselten hunderte Liter Wasser auf ihn ein. Er konnte nicht mehr atmen und der Druck des Wassers ließ es nicht zu, daß er sich befreien konnte. Was sollte er nun tun? Das Risiko nichts zu tun hätte ihn ertrinken lassen. Er stämmte sich also so weit nach oben wie er konnte und ließ sich nach vorne fallen. Damit trennte er seine Beine ab den Knien ab, aber er überlebte. Risiko ist Relativ!

Bei Geldanlagen ist das nicht anders. Wenn ich bei „vermeintlich“ sicheren Anlagen über die Zeit meine Kaufkraft verliere, dann gibt es nur einen Weg, dem entgegenzuwirken – ich muß ins Risiko gehen. Dann ist das Risiko Kaufkraft zu verlieren größer und das Risiko in Aktien zu gehen klein. Bzw. die Wahrscheinlichkeit damit mehr zu erreichen wesentlich größer. Also eigentlich kein Risiko mehr, sondern bitterernste Notwendigkeit.

Alle suchen nach der sicheren Geldanlage die hoche Renditen abwirft. Das ist genauso wie ein sicheres Lottosystem oder Roulettsystem finden zu wollen. DAS GIBT ES NICHT ! Und falls jemand so etwas findet – ich wette mein Depot dagegen, daß das ein Abzockerangebot ist und die Anlegergelder irgendwann weg sein werden.

Die Rechnung ist doch eigentlich immer die selbe und ganz einfach: Man nimmt die Inflation PLUS die Gebühren die ein Geldprodukt kostet und setzt die Rendite dagegen. Und was kommt dann dabei heraus?

Beispiel Sparbuch: Inflation -6,5% PLUS Gebühren NULL, PLUS Zinsen 0,1% = -6,6%

Wenn  man einmal logisch überlegt und sich die Frage stellt, wie bei einer Versicherungsgesellschaft trotz positiver Rendite die ganzen Prachtbauten her kommen, dann kann man nur auf ein Ergebnis kommen. Die Versicherten bezahlen das „irgendwie“.
Beispiel Kapital-Lebensversicherung: Inflation -6,5% PLUS Gebühren (2,5 bis über 10% der Beitragssumme), PLUS Zinsen 2,5% = bleibt eine Rendite von -6,5% bis -14% übrig.

Noch krasser ist es bei einer Fondsgebundenen Lebensversicherung oder Rentenversicherung.
Inflation -6,5% PLUS Gebühren (2,5 bis über 10% der Beitragssumme), PLUS Fondsgebühr (5% Verwaltungskosten pro Jahr sind nicht selten) PLUS Fondsrendite ca. 6% = ergibt eine Rendite von -8% bis -15,5% !!!

Und was machen wir Deutschen? Wir legen fast alles was wir haben in Geldprodukten an. Weil wir „sicherheitsorintiert“ sind. Einer trügerischen Sicherheit, die bei genauem Hinschauen überhaupt nicht vorhanden ist! Die deutsche Bundesbank hat 2018 ermittelt, daß 39,7% ihr Geld auf unverzinsten Sparkonten liegen hat. 37,3% stecken in Versicherungen und nur 5,4% gehen direkt in Aktien. Der Rest ist auf Fonds und sonstiges verteilt. Ein absoluter Irrsinn! 77% des Geldes ist so angelegt, daß es verlieren MUSS ! Geht gar nicht anders. Reiche machen es genau umgekehrt. Und nicht weil sie reich sind, sondern weil sie das System verstehen. Das kann ich mit 5000 € schon genauso anwenden. Ich habe meinen Kindern ein Depot eingerichtet und deren Geld auch in Aktienform strukturiert. Und die haben noch weniger wie 5000 €. Die Summe  ist nicht relevant! Aber irgendwie muß man ja auch mal anfangen und jeder Berg beginnt mit dem ersten Schritt und jedes große Vermögen beginnt mit dem ersten Euro!

Geldanlage und Aktien: Was wir von den Superreichen lernen können

Das Video wird von Youtube eingebettet. Es gelten die Datenschutzerklärungen von Google.


Um aus diesem Teufelskreis herauszkommen, brauche ich eine Rendite von mindestens 6,5% und am besten keine Gebühren. Dann bin ich aber erst auf NULL – also auf Gelderhalt +/- NULL. Wenn ich auch noch eine positive Rendite haben möchte, muß ich mehr wie 7% Pro Jahr hinbekommen. Oder warum denkst Du jagen alle Renditen von über 10% hinterher wie der Teufel nach der Seele? Und das ist kein Hexenwerk! Die Weltbörsen machen im Schnitt +9%, mit Dividenden sogar +12% und wenn man klug selektiert, bekommt man es noch besser hin. Warren Buffet fährt mit +14 bis +22%. Nein – der macht nicht pro Jahr +100% !

Als solide und seriöse Anlageinstrumente stehen uns nur Sachwerte zur Verfügung. Immobilien, Aktien, Kunst, Gold – und diverser anderer Kleinkram. Gold und Kunst wirft keine Rendite ab (es sei denn die Kunst hängt in einem Museum und ich bekomme den Eintritt), deshalb eher ungeeignet damit einen CashFlow aufzubauen. Immobilien sind inzwischen schwindelerregend teuer und beinhalten ein Klumpenrisiko. Also bleiben nur Aktien übrig.

Vorteile: Können in kleinen Summen angeschafft werden. Werfen Rendite ab (Dividende). Kann im Notfall schnell wieder verkauft werden. Hat die höchsten Wertzuwachsraten. Ist ab 15 Jahren (fast) risikolos – jedenfalls weniger risikoreich als Geld unverzinst der Inflation zu überlassen.

Ja – die Zinsen sind niedrig. Ja – das wird vermutlich noch lange so bleiben. Also müssen wir alle umdenken und werden in die Richtung geschoben, wo die Reichen schon lange sind. Ohne Risiko und Sachwerte wird es keinen Vermögensaubau mehr geben. Willst Du eine vernünftige Rente? Oder Vermögen aufbauen um schon früher aufzuhören? Oder warum auch immer Geld anlegen? Dann bleibt Dir nur, Dich mit dem Risiko auseinander zu setzen und eine Lösung für Dich zu finden. Die Märkte ändern sich nicht! Die Märkte funktionieren so wie sie schon immer funktioniert haben. Das einzige was Du daran ändern kannst ist Deine Einstellung und Dein Wissen dazu. If you can’t change the world – change YOUR world!

In meinem Kurs zeige ich Dir wie Du die „speziellen“ Aktien findest, mit denen dauerhafte Gewinne möglich sind und wie Du ein Depot auf gesunde Beine stellst, damit Dein Vermögen kontinuierlich wächst und nicht schrumpft. Die meisten denken das wäre kompliziert. Ist es nicht! Statt zu jammern, daß das Einkommen nicht reicht oder die Welt so teuer ist, solltest Du Dich nur ein bischen mit der Materie beschäftigen. Das lohnt langfristig mehr als jeder Nebenjob! Wie Napoleon Hill schon in seinem Buch geschrieben hat „Denke nach und werde reich“.

Liste 100 beste Aktien

Hol dir meinen Ratgeber: „Der sichere Weg zu mehr Geld und Wohlstand“

  • 10 goldene Regeln für erfolgreichen Vermögensaufbau.
  • 10 fatale Fehler, die alle Anfänger machen und deshalb finanziell nicht vorwärtskommen.
  • Bonus Geheimtipp: Wie Du Dir mit einem Investment ganz einfach ein monatliches Zusatzeinkommen aufbaust.

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN:

Über Stefan Eggl 43 Artikel
Stefan Eggl schreibt hier über seine Erfahrungen zum Thema Vermögensaufbau. Er ist überzeugt, dass jeder sein Geld mit den richtigen Investments vermehren kann. Auch Du!

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*