Bullenmärkte sterben nicht an Altersschwäche

...sie werden erschossen...

Liste 100 beste Aktien

Aktien kennen seit 2009 nur eine Richtung – die nach oben. Doch Stimmen werden lauter – wie lange kann das noch so weiter gehen? Stirbt der Konjunkturzyklus vielleicht, weil er schon zu lange dauert? Dieser Frage möchte ich heute nachgehen.Es ist nicht der einzige lange Börsenzyklus der Geschichte und meiner Meinung nach gab es schon wesentlich längere. Z.B. 1949-1972=23 Jahre, 1974-1987=13 Jahre (1987 ging als stärkster Nachkriegscrach in die Geschichte ein und wurde zum ersten Mal durch Computer ausgelöst), 1988-2000=12 Jahre.

Was unterscheidet die Vergangenheit zum heutigen Geschehen?

Der gefährlichste Spruch an der Börse: Dieses Mal ist alles anders

Der Spruch bezeichnet genauso die Gier in einer Übertreibung, wie auch die Angst vor evtl. bevorstehenden Verlusten eines drohenden Crachs. Doch weder die Kursbewegungen, noch Kennzahlen wie KGV lassen seit dem Einbruch 2009 bis heute (03.04.2019) auf eine Übertreibung des Marktes hindeuten. Craches sind jedoch historisch meistens nach einer Übertreibungsphase aufgetreten und waren damit Regularium der unnatürlichen Übertreibung.

Fachkräftemangel, volle Auftragsbücher, positive Stimmung, niedrige – bzw. moderate KGVs und ein interessanter Indikator deuten eher auf weiter steigende Kurse hin. Ich meine den Gleitenden Durchschnitt GD200. Historisch betrachtet gab es immer steigende Kurse, wenn der GD200 aus seinem Abwärtstrend von einem Kurs von unten nach oben geschnitten wurde. Der DAX hat am 02.04.2019 diesen Schnittpunkt durchbrochen.

Der DowJones bildet gerade eine W-Formation aus (W wie Weiter geht’s). Die Zinsen sind nach wie vor im Keller und lassen Anlagegeld nach höherer Rendite suchen – was realistisch nur im Sachwertemarkt möglich ist – also Immobilien und Aktien. Immobilien sind schwerfällig, immobil wie der Name schon beinhaltet, beinhalten Klumpenrisiko und eine Risikostreuung ist für normale Anleger faktisch nicht machbar. Also wandert das Geld in den Aktienmarkt und treibt diesen weiter voran. Es würde aber auch nicht funktionieren, wenn die Unternehmenszahlen nicht mitspielen würden.

Gerade wegen des Niedrigzinsumfeldes können Unternehmen billig investieren und ihre Geschäft ausbauen. Ein goldenes Zeitalter? Man sollte trotzdem vorsichtig sein! Bereits vor 100 Jahren gab es ein goldenes Zeitalter – die golden 2oties, die 1929 mit dem schwarzen Freitag und einem riesigen Börsencrach und der darauffolgenden Weltwirtschaftskriese endeten. Nur mit dem Unterschied, daß damals die Aktienkurse exorbitant überdreht waren. Das ist aktuell nicht (oder noch nicht) zu sehen – bzw. – wenn ich mich aus dem Fenster lehne, dann sehe ich im NASDAQ (USA Technologiewerte) eine leichte Überdrehung der Kurse nach oben seit ca. 12012/13. Nach dieser Betrachtung müßte die NASDAQ von heute 7580 Punkten auf ca. 4000 Punkte korrigieren (-47%). Kann aber natürlich auch noch 5 Jahre weiter laufen und dann bei 12.000 korrigieren und auf auf 6000 abfallen. Oder es konsolidiert irgendwann in einer Seitwärtsbewegung über mehrere Jahre. Oder es geht einfach so weiter (dieses Mal ist alles anders…) DAS wenn man vorher wüßte, wäre das die Lizenz zum Geld drucken.

Was hat sich zu 1929 noch geändert? Es gibt wesentlich mehr Aktien auf dem Markt als damals, die Kapitalmasse ist exorbitant gewachsen, die Anzahl der Menschen, die in Aktien investieren ist mehr geworden und die Regularien Crachs entgegenzuwirken sind verfeinert worden. Ich denke es wurde doch dazugelernt. Zuletzt in der Finanzkrise 2009 – man sicht ja auch, daß seitdem die Kurse wieder steigen und das auch noch in sehr moderatem Fahrwasser, sprich mit moderaten Schwankungen. Große Massen sind träge. Auf Veranstaltungen genauso wie an der Börse.

Ein Ende des Bullenmarktes ist aus aktueller Perspektive jedenfalls nicht zu erkennen. Ein Bullenmarkt stirbt nicht an Altersswäche – er wird erschossen! Bedeutet: Ein Bullenmarkt endet durch ein Ereignis. So wie es 2001 9/11 getan hat. Oder ein anderes politisches Großereignis, eine Massenepidemie, ein Impact oder Cyberangriff im großen Stil. Wir wissen nicht, was passieren kann und das ist auch gut so.

Wer vorsichtig sein möchte, geht nur mit halbem Vermögen in Aktien und am besten in defensive Standardwerte. Wer das Risiko liebt, kauft Tech-Werte. Ich mache beides – gewichte aber die Tech-Werte etwas unter. Man muß keine Überperformance anstreben, die statistisch eh nicht funktioniert. Wer im Schnitt über +10% pro Jahr hinbekommt und die Investitionsidee dauerhaft betreibt, ist schon wesentlich besser dran, wie sein Nachbar, der ein Tagesgeld mit 0,2% bei seiner Hausbank hat. Oder einen Fonds von XY (vollkommen egal bei welcher Gesellschaft – Inhalt ist Wichtig) und jedes Jahr +5% Fondsgebühr bezahlt – das summt sich über die Jahre nämlich auch gewaltig zusammen!

Wer sein Vermögen optimal ausrichten möchte, bucht meinen Kurs oder ein Coaching, bei dem Dir einige Lichter aufgehen werden! Wie wäre es z.B. wenn Du auf einen Blick erkennen könntest, ob eine Aktie nur +5% oder +20% pro Jahr macht? Ich habe eine Webseite und einen Indikator entdeckt, der genau DAS anzeigt. Neben ein paar anderen Indikatoren kannst Du so Dein Depot mit Aktien bestücken, die z.B. alle nur eine Wachstumswahrscheinlichkeit von über +10% pro Jahr haben. Wie denkst Du wird Dein Depot nach 5 Jahren aussehen, wenn Du nur Aktien hast, die -3% bis +5% machen? Oder nur Aktien die +10% bis +20% machen? Genau DAS macht den Unterschied!

In diesem Zusammenhang kommt immer wieder die Frage auf: „Wenn man das erkennen kann, warum machen es nicht alle so“? Ich weiß es nicht. Ich vermute, weil uns die Finanzindustrie seit Jahrzehnten einbläut, daß wir zu dumm für Geldangelegenheiten sind und die „Geheimnisse“ sowieso für sich behält. Es ist auch nicht leicht, die richtigen Infos zu bekommen – aber wenn man erst einmal weiß, worauf man achten muß und WO man die richtigen Informationen findet, dann ist es eigentlich ganz einfach. Und man muß keine Bilanzen lesen können oder Stundenlang Unternehmenszahlen auswerten. Ich analysiere eine Anlage in weniger als 5 Minuten! Und das kann JEDER!

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Über Stefan Eggl 39 Artikel
Stefan Eggl schreibt hier über seine Erfahrungen zum Thema Vermögensaufbau. Er ist überzeugt, dass jeder sein Geld mit den richtigen Investments vermehren kann. Auch Du!

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