1 Woche (01.03.-09.03.2021) 93 Aktien +47.638 Euro +4,99% und NULL Steuern

geld ist nicht alles - aber alles ist nichts ohne geld

Am Montag den 08.03.2021 ging es an der Börsen kräftig nach oben. Der DAX hatte ein Tagesplus von +3,3%. Ein Anlass meine Anlagephilosophie auf den Prüfstand zu stellen. Wie habe ich im Vergleich zum Markt abgeschnitten? Was auch gleichbedeutend mit ETFs auf die Weltindizes bedeutet.

Ich nehme die Zeitspanne seit Monatsbeginn – den Sonntag den 28.02.2021 als Start, weil nur so der 1.März berücksichtigt wird. Wie haben sich die verschiedenen Anlagemöglichkeiten entwickelt?

Mein Depot beinhaltet 93 Aktien gestreut auf 14 Aktien Deutschland, 26 Aktien Europa, 51 Aktien USA, 1 Aktie Kanada, 1 Aktie Asien. Und ich habe nur eine FAANG Aktie! (FAANG = Facebook, Apple, Amazon, Netflix, Google) und selbst diese Pos. ist fast verschwindend gering. Auch Tesla habe ich nicht. Es geht durchaus auch ohne Modeaktien!

Mein Depot +4,99%
DAX +2,7%
Eurostoxx 50 +1,9%
Dow Jones +1,0%
S&P 500 -1,0%
MSCI World -0,3%
Nasdaq Composite -5,0%

Mit meiner Strategie habe ich +47.638 Euro mehr Wert im Depot. Sogar noch 390 Euro an Dividenden, aber das vernachlässige ich an dieser Stelle. Mit allen anderen ETF Lösungen wären es weniger wie die Hälfte (beim DAX) und bei allen anderen nur 1 Fünftel oder sogar negativ. Die richtige Auswahl ist durchaus entscheidend für das Ergebnis!

Was ist noch spannend an diesem Beispiel?

Ich bezahle NULL Gebühren – nicht einmal 0,5% wie bei einem ETF (0,5% wären bei mir auch bereits 5000 Euro!) und ich bezahle NULL Steuern! Ja klar – nur solange ich keine Aktien verkaufe, aber das ist ja nicht mein Ziel. Warum fallen dafür eigentlich keine Steuern an? Ganz klar – weil es kein Geld ist! Es ist „nur“ ein Wert. Und da sich der Wert täglich ändert – nach welchem Kriterium soll man das besteuern? Theoretisch kann mein Gewinn (Mehrwert) morgen auch wieder weg sein. Dann hätte ich dafür Steuern bezahlt und müßte sie bei Verlust auch wieder zurück bekommen. Das ist nicht nur unpraktikabel, sondern widerspricht dem grundsätzlichen Steuergedanken. Der GELDkreislauf wird besteuert. Nicht der WERTkreislauf.

Angenommen ich würde mit jemandem ein Grundstück gleichen Wertes tauschen, dann fallen zwar Kosten an, aber es muss keine Steuer abgeführt werden. Wenn Beide (unterhalb der 10 Jahres-Steuerfreifrist) ihre Grundstücke gegenseitig verkaufen würden, würde das Finanzamt die Hand aufhalten… Steuertricks sind manchmal auch spannend! Klar – wann tauscht man schon mal ein Grundstück mit jemandem? Es geht hier um das Funktionsprinzip.

Die Tatsache daß weder Gebühren noch Steuern anfallen hebeln ein Depot mit der Zeit wesentlich stärker nach oben, als wenn ich  das mit einem Fonds oder ETF mache. Und bei den meisten funktioniert die Geldanlage trotzdem nicht, weil sie trotz dem so günstigen ETF die Finger nicht vom Verkaufsknopf lassen können. Jeder Verkauf ist wie ein RESET meines Steuervorteils. Sofort fließen Verkaufsgebühren und Steuern aus meinem Depot heraus und sind weg. Geld das sonst weiter arbeiten könnte. Verkauft man doch irgendwann in der Zukunft – vielleicht mache ich das auch einmal in meiner Rente – verschiebt man die Steuerzahlung in die Zukunft. Das hilft beim Vermögensaufbau enorm. 1% Unterschied machen auf eine Lebensspanne gut ein paar 10.000 Euro aus!

Und das statistisch bewiesene ständig falsch liegen beim rein und raus in den Märkten vermeidet man auch zu 100% wenn man langfristig und konsequent denkt und handelt.

Was ist der Unterschied zwischen einem Trader und einem Investor?

Ein Trader arbeitet MIT seinem Geld – aber er arbeitet. Vielleicht weniger Zeit wie andere, aber er muß sich eine gewisse Zeit nehmen und an seinen Bildschirmen sitzen. In dieser Zeit kann er nichts anderes machen. Ein Investor ist davon vollkommen frei. Ich muss heute überhaupt nichts mehr für mein Depot tun. Ich beobachte es nur. Okay – ab und zu überlege ich, ob mich noch eine Aktie anlacht, die ich noch nicht habe. Aktuell sind es 93, vielleicht komplettiere ich das mal auf 100 – wäre eine schöne runde Zahl 😉

Warum habe ich nur Aktien – ist das nicht sehr riskant?

Spannende Frage – ich bin angetreten Menschen die Angst vor Aktien zu nehmen und zu beweisen, daß es kein Risiko gibt, wenn man gewisse Regeln beachtet. Risiko besteht im allgemeinen immer dann, wenn man keine Ahnung von etwas hat. Wenn ich nicht schwimmen kann und springe in einen See… klar oder? Also erst einmal Schwimmen lernen! Wenn ich schwimmen kann, ist es immer noch riskant, mich ohne Ahnung in ein Wildwasser zu stürzen – auch klar? Schwimmen können wäre in diesem Beispiel sich mit Geld im allgemeinen und Aktien im speziellen auszukennen. Wildwasser wäre dann Optionsscheine, Hebelprodukte im allgemeinen und Derivate.

Ich habe mir bei meiner Allocation folgende Überlegung gemacht:
Ich habe ein gewisses finanzielles Lebensziel und das kann ich mit den üblichen Finanzprodukten nicht erreichen. Auch Gold, Bitcoin usw. alles was keinen CashFlow abwirft  hilft mir nicht mein Ziel zu erreichen. Zudem habe ich meine eigene Lebenserfahrung zu Hypethemen – zum Bitcoin habe ich hier meine Meinung kundgetan: Bitcoin, Cannabis, TESLA, Wasserstoff und die Geschichte vom König von Uvilandia

Immobilien sind mir zu schwerlastig (große Summen, lange Verpflichtungen). Ich will dann investieren können, wenn ich Kapital zur Verfügung habe – z.B. 5000 Euro – damit kann ich aber keine Immobilie kaufen. Auch wenn der Immobilienhebel phantastisch ist – das ist nicht meine Welt. Schon alleine der Papierkram beim Kauf, Kaufnebenkosten, Lauferei mit Notar und Grundbuchamt und später vielleicht noch Ärger mit dem Mieter – darauf habe ich nicht wirklich Lust! Bei 5000 Euro suche ich mir eine interessante Aktie und klicke auf KAUFEN – und das war es dann. Schnell – schmerzlos – problemlos. Zudem haben Aktien historisch die stärksten Renditen – das wollte ich für mich nutzen.

Aktien sind nicht riskanter wie Immobilien!

Viele Menschen haben viel Geld mit Immobilien verloren. Warum? Weil sie nicht schwimmen konnten! Die meisten haben das Mantra „Nur Immobilien sind eine sichere Geldanlage“. Warum? Weil das jeder kennt. Weil es etwas ist, das man anfassen kann – begreifen kann (begreifen kommt von greifen, anfassen, verstehen). Aktien kann man nicht anfassen und deshalb auch schwer verstehen. Ich habe eine Lehrmethode entwickelt, mit der es die meisten dann doch schaffen, zu verstehen worauf es ankommt. Alle meine Coachees haben mit ihren Depots kräftig Wert generiert und die letzten 2 Tage machen alle Luftsprünge!

Wenn Du mehr über mich und meine Methode erfahren willst, mach doch einfach einen kostenlosen Termin mit mir und ich sehe mir an, wie ich Deine Finanzen nach oben pushen kann. Den Terminbutton findest Du rechts oben unter meinem Buch.

Den Beweis meiner Behauptung möchte ich natürlich nicht schuldig bleiben – hier der Screenshot meines Bankdepots bei der Deutschen Bank Maxblue:


UPDATE 15.03.2021 – noch mal +10.089 Euro in 1 Woche

Mein Depot +6,05%
DAX +4,0%
Eurostoxx 50 +4,2%
Dow Jones +3,3%
S&P 500 +1,0%
MSCI World +1,7%
Nasdaq Composite -1,5%

Bitte nicht falsch verstehen! Ich will damit weder angeben noch Neid erzeugen. Wer im Herzen wirklich reich ist, hat damit auch kein Problem! Der Dow Jones hat in diesen 2 Wochen auch +6% gemacht, aber mit nur 30 Werten. Ich mit 93, das ist wesentlich schwieriger! Aber auch der Beweis, wie gut die Strategie funktioniert.


Und noch ein UPDATE 29.03.2021 – und noch mal +20.501 Euro in 2 Wochen. Das sind inzwischen mit Dividenden 80.121 Euro in 29 Tagen. Oder umgerechnet 2763 Euro pro Tag! WOW!

Mein Depot +8,26%
DAX +5,2%
Eurostoxx 50 +4,7%
Dow Jones +4,3%
S&P 500 +1,5%
MSCI World +1,5%
Nasdaq Composite -3,8%

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Über Stefan Eggl 82 Artikel
Stefan Eggl schreibt hier über seine Erfahrungen zum Thema Vermögensaufbau. Er ist überzeugt, dass jeder sein Geld mit den richtigen Investments vermehren kann. Auch Du!

2 Kommentare

  1. Dann hast Du ja ein nettes Sümmchen angelegt 🙂
    Macht es aus steuerlichen Gründen nicht Sinn, zumindest soviel Aktien zu verkaufen, dass der Gewinn gerade den jährlichen Freibetrag ausmacht? Danach kann man ja sofort wieder in die Aktie rein, und hat später in der Auszahlungsphase entsprechend weniger Gewinn zu versteuern, oder ggf. die Gelegenheit nutzen und in andere/neue Aktien umschichten.
    Gruß, Marcus

    • Hallo Marcus,

      vielen Dank für die Frage!

      Du meinst die 800 € Freibetrag für Kapitalerträge?

      Ich glaube daß Du das falsche Mindset dazu hast.

      1. Jeder Verkauf erzeugt Gebühren
      2. Jeder Kostenfaktor schmälert Dein Vermögen
      3. Jeder Versuch zu Traden birgt das Risiko falsch zu liegen. Wenn es gegen Dich läuft, hast Du mehr Verlust (oder nicht mitgemachten Gewinn) als was Du damit erreichen willst.
      4. Du unterbrichst Deine Statistikanzeige in Deinem Depot und kannst die Performance nur sehr schwer messen.
      5. Der für mich wichtigste Punkt – Du unterbrichst Dein Mindset. Eine Immobilie würdest Du auch nicht mal zwischendurch verkaufen um eine Steuertrickserei zu machen um sie danach wieder zurückzukaufen. Das hört sich ziemlich unsinnig an oder?

      #ggf. die Gelegenheit nutzen und in andere/neue Aktien umschichten

      Das hört sich nach Generalfehler an „Wenn eine Aktie gut gelaufen ist, verkaufen – den Gewinn mitnehmen und wieder neue Aktien suchen die dann wieder neu laufen“ – SO funktioniert das aber nicht!
      Was soll das bringen? Wenn Du eine Aktie hast die läuft – warum solltest Du die in andere umschichten?
      Man kann mal umschichten (Rebalancing), wenn das Gleichgewicht im Depot wegdriftet. Aber das sollte man gut überlegen, weil das auch wieder Gebühren und Steuern bedeutet.

      Wir können uns gerne dazu unterhalten – trag Dich doch einfach in meinen Terminplaner auf der Webseite ein.

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